Braunschweig gegen Dresden
Notfall im Stadion: Fan stirbt auf dem Weg ins Klinikum
12.09.2026 – 15:42 UhrLesedauer: 2 Min.
Ein Eintracht-Fan bricht auf der Haupttribüne zusammen und stirbt auf dem Weg ins Krankenhaus. Nach Angaben der Braunschweiger wird das Spiel gegen Dresden auf Wunsch der Familie fortgesetzt.
Beim Zweitligaspiel zwischen Eintracht Braunschweig und Dynamo Dresden ist ein Fan der Eintracht auf der Haupttribüne zusammengebrochen und auf dem Weg ins Krankenhaus gestorben. Rettungskräfte waren im Einsatz und schirmten den Bereich mit Planen ab.
Der Anpfiff verzögerte sich wegen des Einsatzes um 15 Minuten. Per Stadionansage wurde mitgeteilt, dass ein Mensch um sein Leben kämpfe. In der Halbzeitpause gab der Stadionsprecher bekannt, dass der Fan gestorben sei. Zur Todesursache wurden keine Angaben gemacht.
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Dresden bei Eintracht: Spiel wird auf Wunsch der Familie fortgesetzt
Nach Angaben des Vereins wurde das Spiel auf Wunsch der Familie fortgesetzt. Die Eintracht schrieb in den sozialen Medien: „Trotz sofort eingeleiteter Maßnahmen ist der betroffene Eintracht-Fan leider auf dem Weg ins Krankenhaus verstorben. Unsere Gedanken und unser tiefes Mitgefühl gelten seiner Familie und seinen Angehörigen.“ Auch die SG Dynamo Dresden drückte in den sozialen Medien ihre Anteilnahme aus: „Unsere Gedanken sind bei der Familie und den Angehörigen. Ruhe in Frieden“, heißt es an der Stelle auszugsweise.
Vor 20.915 Zuschauern endete die Partie mit einem 2:2. Dynamo ging durch Nicolai Rapp in der dritten Minute in Führung, Maximilian Entrup glich für Braunschweig in der fünften Minute aus. Nach der Pause verwandelte Mehmet Aydin einen Foulelfmeter zur erneuten Braunschweiger Führung – Tobias Raschl hatte zuvor Andi Hoti gefoult. Thomas Keller stellte nach einer Ecke in der 72. Minute den Endstand her.
Durch das Remis bleiben beide Mannschaften im Tabellenkeller der 2. Bundesliga.
