Scharfe Kritik von Hoeneß
Tuchel fragte Bayern-Star, „ob er Deutsch kann“
Aktualisiert am 18.04.2026 – 10:55 UhrLesedauer: 2 Min.
Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß gibt mal wieder ein Interview und teilt dabei ordentlich aus. Auch Ex-FCB-Trainer Thomas Tuchel kassiert einen Seitenhieb.
Uli Hoeneß, Ehrenpräsident des FC Bayern, hat den ehemaligen Münchner Trainer Thomas Tuchel erneut hart kritisiert. In der aktuellen Folge des Podcasts „Auf eine weiß-blaue Tasse“ von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder enthüllte Hoeneß eine Anekdote, die den aktuellen englischen Nationaltrainer in kein gutes Licht rückt.
„Den Stanišić hat er (Tuchel, d. Red.) mal gefragt, ob er Deutsch kann, obwohl er hier geboren ist. Das sind so Dinge, die nicht gehen“, urteilte Hoeneß. Der kroatische Nationalspieler Josip Stanišić stammt aus München.
Auch danach ist Hoeneß mit seiner Abrechnung mit Tuchel noch nicht fertig. Insbesondere bei negativen Ergebnissen habe es eine Eigenschaft des Trainers gegeben, die bei Hoeneß nicht gut ankam.
„Wenn nicht gut gespielt wurde, hat er sich nicht selbst hinterfragt, sondern da war immer die Mannschaft schuld. ‚Mit dem rechten Verteidiger geht das nicht, Kimmich ist auch nicht so ein guter Spieler. Gravenberch kann ich überhaupt nicht gebrauchen'“, schilderte Hoeneß die Aussagen von Tuchel.
Im Podcast sprach der 74-Jährige jedoch nicht nur über den früheren Bayern-Coach, sondern auch über den aktuellen, Vincent Kompany. Der Belgier sei im letzten Sommer bei Hoeneß am Tegernsee gewesen, um sich für die Verpflichtung vom damaligen Leipzig-Profi Xavi Simons starkzumachen: „Uli, wir brauchen den Xavi“, hat Kompany laut Hoeneß gesagt.
„Ich hatte zu dem Gespräch einen Apfelkuchen auf den Tisch gestellt“, erklärte Hoeneß, „und geantwortet: ‚Vincent, du kannst jetzt noch ein Stück Apfelkuchen essen, aber du kriegst keinen Xavi! Wir wollen, dass du die jungen Spieler einsetzt! Und das hat er dann hundertprozentig umgesetzt.“








