Sensation in der Champions League
Dietmar Hamann gerät nach Wunder ins Schwärmen
Aktualisiert am 26.08.2026 – 10:09 UhrLesedauer: 2 Min.
Nach einer sensationellen Aufholjagd schafft es der Linzer ASK erstmals in die Königsklasse. Ein deutscher TV-Experte ist begeistert vom österreichischen Außenseiter.
Nach einer denkwürdigen Europapokal-Nacht qualifiziert sich der Linzer ASK erstmals in seiner Vereinsgeschichte für die Champions League. Mit einer beeindruckenden Aufholjagd gegen Celtic Glasgow sicherten sich die Linzer den Einzug in die Ligaphase der Königsklasse.
Ein 0:3 aus dem Hinspiel drehte Österreichs Meister im Rückspiel in ein 4:1 nach 90 Minuten. In der Verlängerung machte die Mannschaft des ehemaligen Wolfsburger Bundesligaprofis Dietmar Kühbauer dann durch den Treffer zum 5:1 das Fußballmärchen perfekt.
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Besonders begeistert zeigte sich Dietmar Hamann, ehemaliger Bayern-Profi und heutiger TV-Experte, von der Leistung des LASK. Der 52-Jährige, der 2005 mit Liverpool nach einem 0:3-Rückstand gegen den AC Milan noch den Titel gewann, zeigte sich beeindruckt von der Moral des LASK. „Ich traue ihnen alles zu. Warum sollen sie nicht unter die ersten 24 kommen in der Champions League?“, sagte er bei Sky Sport Austria.
Hamann: „Kriege Gänsehaut“
In seiner Analyse hob Hamann besonders die zweite Halbzeit hervor: „In der ersten Halbzeit war Celtic besser, aber nach dem 2:1 kurz nach der Pause war es ein echter Sturmlauf des LASK, sie haben den Gegner überrollt.“ Der Zusammenhalt der Mannschaft beeindruckte ihn dabei besonders. „Wenn ich an den Teamgeist der Linzer denke, kriege ich Gänsehaut“, so der ehemalige Nationalspieler.
Auch der ehemalige österreichische Nationalspieler Marc Janko, ebenfalls Sky-Experte, zeigte sich begeistert von der dramatischen Partie. „Das macht den Fußball aus, darum lieben wir ihn.“
Linz war früh in Rückstand (21.) geraten und damit praktisch draußen, lag in der Gesamtrechnung 0:4 zurück. Trainer Kühbauer gestand: „Nach dem 0:1 sagst du: Pack die Geige ein!“ Doch dann die sensationelle Aufholjagd. „Beim 4:1 ist das Dach fast weggeflogen. In der Verlängerung war mir bewusst, dass meine Truppe an dem Tag besser war. Diese Leistung war für mich unglaublich, ich bin richtig stolz“, so Kühbauer.
