Nach Schuldspruch

Finanzskandal: Manchester City legt Einspruch ein

02.10.2026 – 15:46 UhrLesedauer: 1 Min.

Das Etihad Stadium von Manchester City: Dem Klub drohen harte Strafen. (Quelle: Martin Rickett/PA Wire/dpa/dpa-bilder)

In allen 115 Anklagepunkten wurde Manchester City wegen Finanzverstößen schuldig gesprochen. Doch der Top-Klub wehrt sich weiter.

Der englische Fußball-Rekordmeister Manchester City hat Einspruch gegen das Urteil der Premier League eingelegt. Eine unabhängige Kommission hatte den Klub zuvor in allen 115 Anklagepunkten wegen Verstößen gegen Finanzregeln für schuldig befunden. Dem Klub drohen im schlimmsten Fall die Aberkennung mehrerer Meistertitel oder ein Zwangsabstieg.

In einer Stellungnahme bezog der Klub klar Position: „Der Verein weist die von der Premier League erhobenen Vorwürfe zurück.“ Weiter heißt es, der Klub vertrete „nachdrücklich die Auffassung, dass die Stellungnahme aus verschiedenen Gründen – sei es in rechtlicher, grundsätzlicher oder tatsächlicher Hinsicht – eindeutige und wesentliche Fehler enthält und somit nicht haltbar ist“.

Zur Beweislage erklärten die „Skyblues“: „Es liegt eine umfassende Sammlung unwiderlegbarer Beweise vor, die die Position des Vereins in diesem Fall stützen.“

Die Ermittlungen beziehen sich auf Vergehen zwischen den Spielzeiten 2009/10 und 2017/18. Das Verfahren der Premier League läuft seit 2023. Durch den fristgerecht eingereichten Einspruch kann es erneut lange dauern, bis eine endgültige Entscheidung über Strafmaß oder Freispruch fällt.

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