Zeugin macht harte Aussage
Plötzlich schießen Fabians Mutter Tränen in die Augen
Aktualisiert am 13.05.2026 – 17:01 UhrLesedauer: 2 Min.
Plötzlich fließen im Prozess um den Fall des getöteten Fabian die Tränen. Eine Zeugin macht Fabians Mutter schwere Vorwürfe. Der vierte Prozesstag im Überblick.
Aufsehenerregende Aussagen im Mordfall Fabian haben am vierten Prozesstag vor dem Landgericht Rostock zu emotionalen Reaktionen von Fabians Mutter geführt. Mehrere Zeugen wurden gehört und zum Wesen des achtjährigen, getöteten Jungen befragt, darunter zwei Freunde des Jungen, eine Mutter eines Freundes sowie die Klassenlehrerin.
Insbesondere die Aussagen der Mutter eines Freundes von Fabian lösten Aufregung aus, wie „Stern“ und „Bild“-Zeitung berichteten. Demnach sagte sie, Fabian habe sich von seiner Mutter „ungeliebt gefühlt“. „Sie hat sich wenig gekümmert. Der Junge wollte nicht nach Hause, wenn ich ihn am Wochenende hatte“, so die Zeugin. Der Umgang sei „lieblos“ gewesen. Ihrer Aussage zufolge übernachtete Fabian oft bei ihnen zu Hause, wenn ihr Sohn und Fabian miteinander gespielt hatten. Den Medienberichten zufolge kamen Fabians Mutter Dorina L. im Moment der Aussage die Tränen.
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Fall Fabian: Zeugin spricht von angeblich lieblosem Umgang
Am Dienstag vor seinem Verschwinden sei Fabian laut der Mutter noch bis abends zum Spielen bei ihnen gewesen, wie die „Bild“-Zeitung berichtete. Er habe am Wochenende auch bei ihnen schlafen wollen. Als sie ihn auf seine Mutter angesprochen habe, habe Fabian gesagt: „Ich glaube, meine Mutti ist froh, wenn ich nicht da bin.“ Auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen lassen sich die Aussagen nicht.
Von seinen Freunden wurde Fabian im Laufe des vierten Prozesstags als „klein, cool“ und „frech“ bezeichnet. Als „guter Freund“ wurde der Achtjährige gewürdigt. Ein Freund sagte zudem aus, die Mutter von Fabian sei sehr nett gewesen.
Fall Fabian: Ermittler gehen gegen Vater vor
Zu Beginn des vierten Prozesstags im Fall Fabian hatte die Staatsanwaltschaft eine überraschende Mitteilung gemacht: Die Behörde erklärte, Ermittlungen gegen Fabians Vater wegen des Verdachts der Falschaussage eingeleitet zu haben. Der 35-Jährige hatte sich am zweiten und dritten Prozesstag in Widersprüche verstrickt und frühere eigene Aussagen gegen die Angeklagte relativiert. Er glaube fest an die Unschuld der 30-Jährigen, sagte er. Kurz nach dem Verschwinden des Jungen hatte er einer Polizeibeamtin noch gesagt, er traue Gina H. alles zu. Er und Gina H. sind nach seiner Aussage jedoch inzwischen wieder ein Paar.










