Hantavirus
München Klinik soll zweite Kontaktperson aufnehmen
13.05.2026 – 17:09 UhrLesedauer: 1 Min.
Eine weitere Person, die sich auf der „Hondius“ befand, soll nach München verlegt werden. Die 65-Jährige zeigt keine Anzeichen einer Infektion, heißt es.
Eine zweite Hantavirus-Kontaktperson vom Kreuzfahrtschiff „Hondius“ soll am 13. Mai in die München Klinik Schwabing verlegt werden – ohne Erregernachweis, ohne klinische Anzeichen einer Infektion. Die Düsseldorfer Uniklinik, die die Person zunächst aufgenommen hatte, teilte mit, dass auch umfangreiche virologische Untersuchungen keinen Befund ergaben.
Nach Angaben des niederländischen Außenministeriums soll es sich um eine 65-Jährige handeln, die in engem Kontakt mit einer deutschen Frau gestanden habe, die an Bord des Schiffes gestorben war. Das LGL machte unter Verweis auf den Persönlichkeitsschutz keine näheren Angaben zur Person.
Erste Hantavirus-Kontaktperson seit Montag in München
In der München Klinik Schwabing wird seit Montagnachmittag bereits eine erste Kontaktperson vom Schiff in einem isolierten Zimmer betreut. Die Klinik ist als Behandlungszentrum zuständig, wenn die Kontaktpersonen aus Bayern stammen.
Für beide Personen soll die Sonderisolierstation, die für hochansteckende Erreger vorgesehen ist, nicht genutzt werden. Der EU-Gesundheitsbehörde ECDC zufolge ist das Risiko für die Bevölkerung durch das Virus sehr gering, wie das LGL mitteilte.
Beide Kontaktpersonen sollen dem LGL zufolge in Quarantäne bleiben, bis die Inkubationszeit abgelaufen ist. Laut Experten beträgt diese beim Hantavirus in der Regel zwei Wochen, kann aber zwischen sieben Tagen und sechs Wochen schwanken. Dem Robert Koch-Institut (RKI) zufolge ist eine Quarantäne zu Hause „grundsätzlich möglich“ – die Entscheidung liege bei den zuständigen Behörden.











