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Home » Touran, ID.5, T-Roc Cabrio – Aus für diese Volkswagen
Mobilität

Touran, ID.5, T-Roc Cabrio – Aus für diese Volkswagen

MitarbeiterBy MitarbeiterJuni 23, 2026
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Touran, ID.5, T-Roc Cabrio – Aus für diese Volkswagen

Einschnitte im Sortiment

Diese Modelle baut Volkswagen nicht mehr


Aktualisiert am 23.06.2026 – 13:00 UhrLesedauer: 2 Min.

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Sanierung per Rotstift: Volkswagen schrumpft das Sortiment, um die Auslastung der Werke zu sichern. (Quelle: IMAGO/Darryl Dyck)

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Ein Sparprogramm hat bei VW bereits zum Verlust von Zehntausenden Arbeitsplätzen geführt. Jetzt folgt der nächste Schritt: Der Vorstand will weniger Modelle bauen. Und beendet damit eine jahrzehntelange Tradition.

Auf seiner Hauptversammlung hat Volkswagen einen umfassenden Umbauplan vorgestellt. Kern des Plans ist es, das Angebot an Modellen und Plattformen zu beschneiden. Künftig sollen weniger Varianten vom Band laufen. Dafür aber in höheren Stückzahlen. Bis 2030 will die Konzernführung so die jährlichen Nettokosten um mehr als sechs Milliarden Euro senken.

Schlankere Strukturen für regionale Märkte

Der erste Schritt besteht darin, die Zahl der Modelle und Varianten zu verringern. Das Angebot soll sich enger an den Wünschen der Kunden in den einzelnen Regionen ausrichten. Deshalb senkt VW auch die Zahl der Fahrzeugplattformen und elektronischen Architekturen. Das soll die Entwicklung beschleunigen, Ausgaben senken und Überkapazitäten in nicht mehr ausgelasteten Fabriken abbauen.

VW T-Roc Cabriolet: Mit diesem Modell endet in Wolfsburg nach über 70 Jahren die Ära der offenen Fahrzeuge.Vergrößern des Bildes
Abschied vom T-Roc Cabriolet: Mit ihm endet bei VW nach beinahe acht Jahrzehnten die Ära der offenen Fahrzeuge. Weltweit soll jedes dritte Modell vom Markt verschwinden. (Quelle: ULI_SONNTAG)

Sinkende Kosten und Stellenabbau

Das Kostenprogramm zeigt bereits messbare Wirkungen: Im Jahr 2025 sanken die Werkskosten in den deutschen Fabriken um mehr als 20 Prozent. Gleichzeitig führt der Kurs zu einem tiefen Einschnitt beim Personal. Bis zum Ende des Jahrzehnts sollen im Konzern bis zu 50.000 Stellen wegfallen. Der Abbau betrifft die Marken Volkswagen, Audi, Porsche und die Softwaretochter Cariad. Für mehr als 28.000 Beschäftigte sind die Aufhebungsverträge bereits unterzeichnet.

Welche Automodelle dauerhaft vom Markt genommen werden, soll noch im Sommer feststehen. Einige Entscheidungen sind jedoch bereits gefallen: Audi hat die Produktion der Modelle A1 und Q2 gestoppt, VW wird den Touran nicht mehr weiterbauen. Für das elektrische SUV-Coupé ID.5 gilt ein direkter Nachfolger als unwahrscheinlich. 2027 endet zudem die Fertigung des T-Roc Cabriolets. Und damit auch nach 78 Jahren die Ära der offenen Fahrzeuge aus Wolfsburg. Solche Nischenmodelle und einzelne Dieselversionen gelten als verzichtbar.

Abschied in Martorell: Im spanischen Audi-Werk lief der letzte A1 vom Band.Vergrößern des Bildes
Abschied in Martorell: Im spanischen Audi-Werk lief der letzte A1 vom Band.

Mehr Standardisierung, weniger Vielfalt

Gleichzeitig baut der Konzern seine verbleibende Flotte um. Zwar brachte VW allein im vergangenen Jahr weltweit noch über 30 neue Fahrzeuge auf den Markt und plant für das laufende Jahr weitere 20 Modelle. Zudem berichten Medien, Audi wolle den Namen A2 für ein elektrisches Einstiegsmodell wiederbeleben.

Doch der Trend ist klar: Der Konzern setzt künftig konsequent auf weniger Modelle, höhere Stückzahlen und eine stärkere Standardisierung. Den Preis für diesen Schwenk zahlen vor allem die Beschäftigten in den Werken.

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