Letzter Spieltag in Gruppe D

Torloses Unentschieden hilft Australien: Paraguay zittert


Aktualisiert am 26.06.2026 – 06:30 UhrLesedauer: 2 Min.

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Der blutige Zweikampf im Video. (Quelle: MagentaTV)

Paraguay drückt besonders in der zweiten Hälfte, schafft aber keinen Treffer mehr. Australien kann das Unentschieden daher mehr feiern, Paraguay muss auf das Weiterkommen hoffen.

Nach einem chancenarmen Spiel haben sich Paraguay und Australien 0:0 getrennt. Durch den Punktgewinn zieht Australien mit vier Zählern als Gruppenzweiter in die K.o.-Runde ein. Paraguay hat ebenfalls vier Punkte, aber das schlechtere Torverhältnis und muss noch um das Weiterkommen als einer der acht besten Dritten bangen.

Im ersten Durchgang hatte Australien die spielerischen Vorteile, ohne jedoch wirklich gefährlich zu werden. Eine kurze Schrecksekunde gab es, als St. Pauli-Stürmer Connor Metcalfe nach einem Zweikampf mit Paraguays Andrés Cubas mit einem Cut an der Stirn blutete. Der 26-Jährige konnte mit Turban weiterspielen. In der zweiten Hälfte legte Paraguay zu, konnte das spielerische Übergewicht aber nicht in einen Treffer ummünzen.

So lief das Spiel

Obwohl den Australiern bereits ein Remis zum sicheren Weiterkommen reichte, war das Team von Trainer Anthony Popovic wesentlich aktiver als der Rivale. Schon nach vier Minuten bot sich Jackson Irvine die Chance zur frühen Führung. Der Kapitän des Bundesliga-Absteigers FC St. Pauli scheiterte mit seinem Schuss aber an Paraguays Torwart Orlando Gill.

Nach dem flotten Start machte sich schnell Langeweile breit. Die Australier kontrollierten die Partie, scheuten aber das letzte Risiko. Immerhin sorgte Cristian Volpato kurz vor der Pause noch einmal für ein bisschen Gefahr. Sein Heber stellte Gill aber nicht vor ernsthafte Probleme.

Paraguay stand nur hinten drin und blieb in der ersten Hälfte ohne jegliche Torchance. Nach dem Wechsel legten die Südamerikaner ihre Zurückhaltung langsam ab. Doch vor dem gegnerischen Tor mangelte es an der nötigen Kreativität und Präzision.

Australiens Abwehr um den erst 18 Jahre alten Lucas Herrington kam kaum in Verlegenheit. Offensiv lief aber auch beim Team aus Down Under so gut wie nichts mehr. Der Stimmung auf den voll besetzten Rängen tat dies jedoch keinen Abbruch. Am Ende konnten beide Rivalen mit dem Remis gut leben – auch wenn Paraguay noch ein wenig um die Fortsetzung der WM-Reise zittern muss.

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