„Sehr fragwürdige Interviews gegeben“
Skistar hadert mit schlechten Deutschkenntnissen
14.10.2026 – 15:08 UhrLesedauer: 3 Min.
Mit ihrem Partner Timon Haugan zieht Thea Louise Stjernesund nach Österreich. Die Norwegerin hadert jedoch noch mit der Sprache in ihrer neuen Heimat.
Erst vor wenigen Tagen verkündeten die beiden Skirennläufer Timon Haugan und Thea Louise Stjernesund, künftig in Österreich leben zu wollen. „Der Plan ist, während der restlichen Karriere dort zu leben und danach zurückzukehren. Wir haben schließlich noch ein langes Leben in Norwegen vor uns“, sagte Haugan der norwegischen Tageszeitung „Verdens Gang“. „Ich glaube, es ist eine schöne Erfahrung, jetzt fünf oder sechs Jahre in Österreich zu verbringen.“
Das Ski-Traumpaar lebt künftig in Salzburg, hat dort bereits eine Wohnung gemietet. Stjernesund gab in einem Interview mit „Welovesnow“ nun jedoch zu, Probleme mit der Sprache in ihrem neuen Wohnort zu haben. Auf die Frage, wie es um ihre Deutschkenntnisse stehe, antwortete die 29-Jährige: „Oh … sehr schlecht, sehr schlecht!“
Stjernesund stellte aber zugleich klar, an diesem Problem arbeiten zu wollen. „Mein großes Ziel ist es, besser zu werden“, erklärte sie. „Ich habe schon ein paar sehr fragwürdige deutsche Interviews gegeben, weil ich es unbedingt versuchen wollte. Aber Duolingo bringt einen nur bis zu einem gewissen Punkt.“ Bei Duolingo handelt es sich um eine Sprachlernplattform.
„Mein Servicemann (Skitechniker, Anm. d. Red.) ist Slowene, weshalb ich derzeit mehr slowenische Lieder kann als deutsche“, führte Stjernesund weiter aus. „Aber da ich jetzt während der Saison in Österreich lebe, muss ich es einfach lernen. Ich habe keine Ausreden mehr.“
Beziehung mit Hugan: Stjernesund fühlt sich „ruhiger“
Seit März ist öffentlich bekannt, dass Stjernesund und Haugan miteinander liiert sind. Dass die Beziehung bereits im Frühjahr publik geworden war, hatten die olympische Silbermedaillengewinnerin im Riesenslalom und ihr Partner nicht kommen gesehen. „Es kam viel früher an die Öffentlichkeit, als wir erwartet hatten“, sagte sie. „Aber am Ende war es mir egal, wir sind schließlich zusammen.“
Mit Bekanntwerden der Beziehung habe sich für sie eine Menge verändert, sagte Stjernesund. „Ich fühle mich in gewisser Weise ruhiger, weil ein wichtiger Teil meines Lebens angekommen ist. Früher gab es für mich nur den Skisport und sonst nichts. Es ist schön, diese Geborgenheit zu haben und den Sport mit jemandem teilen zu können“, erläuterte sie.
Selbstverständlich war die Liasion zu Beginn aber offenbar nicht. Stjernesund betonte, früher immer skeptisch gewesen zu sein, was eine Beziehung zu einem Skifahrer angeht. „Aber gleichzeitig gibt es niemanden, der einen besser versteht als Timon. Ich muss nicht alles erklären, er kennt das Gefühl – egal, ob es schlecht läuft oder gut.“ Das zu teilen, sei „etwas Besonders“. Nicht jeder könne „die Emotionen und Höhen und Tiefen des Skisports nachvollziehen“.
