Am Kölner Großmarkt
Peta: Tierquäler verbrennen Küken auf „Scheiterhaufen“
03.04.2026 – 18:59 UhrLesedauer: 2 Min.
Am Großmarkt in Köln-Raderberg sollen etliche Tauben gequält und getötet worden sein. Laut Peta wurden Küken hier sogar auf einem „Scheiterhaufen“ verbrannt.
Die Tierschutzorganisation Peta berichtet von einer „grausamen“ Nachricht, die sie erreicht habe. In einer Meldung schildert Peta die Beobachtungen eines Hinweisgebers, der Anfang März am Kölner Großmarkt in Raderberg eine schlimme Entdeckung gemacht haben will.
Laut Peta seien die Lebensbedingungen der Tauben vor Ort “ besorgniserregend“ gewesen: Die Vögel hatten Verschnürungen an den Beinen, offene Wunden und kaum Nahrung gehabt. Auf dem Boden hätten tote Tiere und zerstörte Nester gelegen. „Und eine Art Scheiterhaufen für Taubenküken“, so Peta. Auf diesem seien offenbar mehrere Tiere verbrannt worden.
Bei der Begehung seien etwa 14 tote Tauben und Küken entdeckt worden, dazu weitere Knochen, Schädel und Gerippe. Laut Peta sei das Veterinäramt über die Zustände vor Ort informiert worden. Auch wolle die Tierschutzorganisation Anzeige gegen die verantwortlichen Personen erstatten. „Wir fordern eine harte Strafe für das grausame und gewalttätige Vorgehen gegen die Tauben“, schreibt Peta.
„Der Großmarkt Köln wurde zu einem Ort des Grauens für etliche Tauben und deren Kinder“, sagt Monic Moll, Fachreferentin bei Peta. „Nicht nur fehlt es den Tieren an Schutz und Nahrung, sie werden anscheinend auch von Tierquälern herzlos verletzt und getötet“. Es sei höchste Zeit, „dass die Stadt Köln Verantwortung für die Tiere übernimmt und sie nicht einfach ihrem Schicksal überlässt, während um sie herum nach und nach die Gebäude abgerissen werden, wodurch ihr Lebensraum verloren geht.“










