Neue Regeln

Tanken, Honig, Online-Shopping – was sich im Juni ändert

Aktualisiert am 29.05.2026 – 04:00 UhrLesedauer: 3 Min.

Verbraucher sollen durch die neue Regel geschützt werden. (Symbolbild) (Quelle: Sebastian Gollnow/dpa/dpa-bilder)

Anpfiff bei der WM und Abpfiff für den Tankrabatt – der neue Monat bringt einige Änderungen mit sich. Warum sich besonders einige Kinder freuen dürften und was sich beim Online-Shopping ändert.

Gute Nachrichten für Sportfans und schlechte Nachrichten für Autofahrer bringt der neue Monat. Was ändert sich im Juni?

Tankrabatt endet

Viele Autofahrer müssen derzeit trotz hoher Rohölpreise beim Tanken etwas weniger tief in die Tasche greifen – doch damit ist Ende Juni Schluss: Zum Monatsende läuft der Tankrabatt aus, mit dem die Bundesregierung die Steuern auf Kraftstoffe vorübergehend gesenkt hat. Es ist allerdings unklar, wann genau die Preise an den Zapfsäulen wieder steigen. Ein Sprung zur Mitternacht ist durch die 12-Uhr-Regel eigentlich ausgeschlossen, wonach nur mittags die Preise erhöht werden dürfen.

Der Haupt-Anstieg könnte also schon am 30. Juni aber auch erst am 1. Juli erfolgen. Möglicherweise steigen die Preise aber auch schon in den Tagen davor ein Stück weit – wie schon 2022.

Zudem ist für den Steuerrabatt entscheidend, wann der Sprit die Raffinerie oder das Tanklager verlassen hat. Für einige Zeit nach dem Stichtag dürften viele Tankstellen also noch Vorräte an niedriger versteuertem Kraftstoff haben. Daher ist auch ein sich über mehrere Tage ziehender Preisanstieg denkbar – wenn auch angesichts der Erfahrungen aus dem Jahr 2022 eher unwahrscheinlich.

Transparenz beim Honigkauf

Wer beim Frühstück gerne Honig aufs Brötchen streicht, kann bald genauer hinschauen: Ab dem 14. Juni müssen auf jedem Glas alle Ursprungsländer angegeben werden, wenn es mehrere sind – inklusive Prozentangabe nach Menge. Bisher reichte oft die pauschale Formulierung „Mischung aus EU- und Nicht-EU-Ländern“. Gläser, die vor dem Stichtag nach den alten Regeln abgefüllt wurden, dürfen aber weiterhin verkauft werden.

Mehr Informationen sind bald auf Honiggläsern zu finden. (Symbolbild) (Quelle: Sebastian Gollnow/dpa/dpa-bilder)

Mehr Schutz beim Online-Shopping: Widerruf per Button

Ein falscher Klick beim Online-Shopping – und schon ärgert man sich. Ab dem 19. Juni lässt sich das aber leichter korrigieren: Wer sich umentscheidet, kann Verträge künftig einfacher widerrufen. Unternehmen müssen dafür einen gut sichtbaren Widerrufsbutton auf Websites und in Apps anbieten. So soll es genauso leicht sein, einen Vertrag zu widerrufen, wie ihn abzuschließen. Gleichzeitig sollen versteckte Design-Tricks, die Nutzer zu ungewollten Entscheidungen verleiten, der Vergangenheit angehören.

Verbraucher sollen durch die neue Regel geschützt werden. (Symbolbild) (Quelle: Sebastian Gollnow/dpa/dpa-bilder)
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