Böen bis zu 110 km/h
Sturm stoppt Fahrten auf beliebte Nordsee-Insel ab Hamburg
23.10.2026 – 11:39 UhrLesedauer: 1 Min.
An der Nordsee drohen Orkanböen. Besonders heftig könnte der Sturm Helgoland treffen. Mehrere Reedereien streichen bereits Fährverbindungen.
Zwei Sturmtiefs bringen Hamburg und Schleswig-Holstein am Wochenende Regen und heftigen Wind. Das sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) voraus. Am Freitagmorgen zeigte sich zunächst noch die Sonne, doch im Laufe des Tages sollen von Südwesten Wolken und Regen aufziehen.
An der Küste frischt der Wind auf, erste Sturmböen sind zu erwarten. Die Temperaturen steigen auf höchstens elf Grad. In der Nacht zum Samstag halten Regen und Wind an. Auch tagsüber bleibt es bewölkt, nass und windig. In der Nacht zum Sonntag zieht laut einer Meteorologin des DWD ein Orkantief über die Nordsee. Neben Regen sind dann auch einzelne Gewitter möglich.
Reedereien streichen Fahrten nach Helgoland
Vor allem aber verstärkt sich der Wind: An der Nordsee und auf Fehmarn erwartet der DWD schwere Sturmböen um 95 km/h. In Nordfriesland und auf Helgoland sind vereinzelt sogar orkanartige Böen mit bis zu 110 km/h möglich. Besonders heftig könnte der Sturm damit Helgoland treffen.
Der angekündigte Sturm hat auch Folgen für den Fährverkehr nach Helgoland. FRS Helgoline rät Gästen mit mehrtägigem Aufenthalt, bereits am Freitagmittag mit dem „Halunder Jet“ nach Hamburg zurückzufahren. Am Wochenende bietet die Reederei keine Fahrten an.
Auch Cassen Eils streicht die Fahrten des Katamarans „Nordlicht“ ab Cuxhaven und bietet nur wenige Ersatzverbindungen. Adler & Eils steuert Helgoland am Wochenende ebenfalls nicht von Büsum und Wilhelmshaven aus an.