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Home » Studie zeigt positiven Effekt auf Alterungsprozess
Gesundheit

Studie zeigt positiven Effekt auf Alterungsprozess

MitarbeiterBy MitarbeiterApril 29, 2026
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Studie zeigt positiven Effekt auf Alterungsprozess

Forschung aus den USA

Gürtelrose-Impfung bremst Alterung bei Senioren


Aktualisiert am 29.04.2026 – 10:20 UhrLesedauer: 2 Min.

2168612824Vergrößern des Bildes

Gut geschützt im Alter: Die Impfung gegen Gürtelrose wird ab 60 Jahren empfohlen. (Quelle: ferrantraite/getty-images-bilder)

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Die Gürtelrose-Impfung schützt nicht nur vor dem schmerzhaften Hautausschlag. Sie scheint einer neuen Studie zufolge auch den Alterungsprozess zu beeinflussen.

Die Impfung gegen Gürtelrose galt bisher vor allem als Schutz vor der Reaktivierung des Windpockenvirus. Doch Forscher der University of Southern California (USA) haben jetzt Hinweise darauf gefunden, dass sie noch viel mehr kann: Sie könnte den Alterungsprozess bei älteren Menschen bremsen.

Die Wissenschaftler untersuchten im Rahmen einer großangelegten Langzeitstudie mehr als 3.800 Senioren. Die Teilnehmer waren im Jahr 2016 durchschnittlich 70 Jahre alt. Ihre Daten zeigen: Wer geimpft war, alterte biologisch langsamer – und das selbst Jahre nach der Impfung.

Was bedeutet biologisches Altern überhaupt?

Biologisches Altern beschreibt, wie stark sich der Körper im Laufe der Zeit verändert. Anders als das kalendarische Alter (also das Geburtsdatum) zeigt es, wie fit Organe und Körpersysteme wirklich sind. Zwei Menschen mit dem gleichen Alter auf dem Papier können sich biologisch um Jahre unterscheiden.

Das Team um Jung Ki Kim und Eileen Crimmins untersuchte sieben verschiedene Aspekte dieses Alterungsprozesses, darunter:

  • die Funktion des Immunsystems,
  • Entzündungswerte im Blut,
  • neurodegenerative Marker (also Hinweise darauf, dass Nervenzellen im Gehirn oder Rückenmark geschädigt werden oder absterben),
  • sowie sogenannte epigenetische und transkriptomische Alterung. Sie geben Aufschluss darüber, wie aktiv bestimmte Gene im Körper sind und bilden damit einen wichtigen Indikator für die Zellalterung.
  • Grippe und Gürtelrose: Sind mehrere Impfungen auf einmal ratsam?
  • Neue Zahlen zeigen: Viele ältere Deutsche verpassen diese Impfung

Geimpfte hatten weniger Entzündungen und blieben „jünger“

Die Ergebnisse waren eindeutig: Menschen, die gegen Gürtelrose geimpft waren, hatten niedrigere Entzündungswerte, eine verlangsamte Genaktivität in alterungsrelevanten Bereichen und insgesamt bessere biologische Werte. Diese Unterschiede blieben auch bestehen, wenn andere Faktoren wie Bildung, Einkommen oder Vorerkrankungen herausgerechnet wurden.

Die Wissenschaftler schreiben in ihrem Fazit, dass Impfungen nicht nur vor akuten Infektionen schützen, sondern langfristig auch das Immunsystem stabilisieren und damit das Altern verlangsamen könnten.

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Was hinter dem Effekt stecken könnte

Zentrale Rolle spielt dabei offenbar die sogenannte „stille Entzündung“, auf Englisch „inflammaging“ – ein Begriff, der aus „inflammation“ (Entzündung) und „aging“ (Altern) zusammengesetzt ist. Dabei handelt es sich um chronische, oft unbemerkte Entzündungsprozesse im Körper, die mit vielen altersbedingten Krankheiten wie Herzleiden, Demenz und Gebrechlichkeit in Verbindung stehen.

Die Gürtelrose-Impfung könnte helfen, genau diese Prozesse zu reduzieren. Denn die Impfung verhindert nicht nur eine erneute Reaktivierung des Virus, sondern moduliert offenbar auch langfristig die Immunantwort des Körpers.

Für wen die Gürtelrose-Impfung empfohlen wird

In Deutschland empfiehlt die Ständige Impfkommission (Stiko) die Gürtelrose-Impfung für alle Personen ab 60 Jahren. Für Menschen mit chronischen Grunderkrankungen oder geschwächtem Immunsystem gilt die Empfehlung bereits ab 50 Jahren.

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Auch Jahre nach der Impfung noch wirksam

Besonders interessant: Selbst Menschen, die ihre Impfung bereits vier oder mehr Jahre zuvor erhalten hatten, zeigten im Schnitt immer noch ein deutlich verlangsamtes biologisches Altern. Das lässt vermuten, dass die Effekte vor allem bei Menschen über 70 dauerhaft sein könnten.

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