Neue Namen für den DFB-Wiederaufbau
Europameister empfiehlt dem DFB zwei Kandidaten
05.07.2026 – 05:35 UhrLesedauer: 2 Min.
Nach dem WM-Aus steht der DFB vor einem Umbruch. Thomas Strunz bringt für die Führungsriege zwei Namen mit Bundesliga-Erfahrung ins Gespräch.
Im Nachgang des überraschenden WM-Ausscheidens hat der DFB bereits zwei Personalentscheidungen verkündet: Bundestrainer Julian Nagelsmann hört mit sofortiger Wirkung auf, Geschäftsführer Andreas Rettig geht zum Jahresende. Während auf der Trainerbank Jürgen Klopp die klare Wunschlösung des Verbands ist, herrscht hinsichtlich der Besetzung der Führungsebene keine Klarheit.
So ist etwa die Zukunft von Rudi Völler, dessen Vertrag bis 2028 gilt, noch offen. Für eine Rolle als DFB-Funktionär hatte sich zuletzt bereits Per Mertesacker positioniert, Thomas Strunz bringt nun zwei weitere Ex-Nationalspieler ins Gespräch: Oliver Kahn und Fredi Bobic.
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„Wir brauchen ehemalige Spieler, die erfahren haben und wissen, was Erfolg auf dem Platz bedeutet, die schon in Vereinen gearbeitet haben, Strukturen kennen und aufbauen können“, skizzierte Strunz im „Kicker“ das Profil, das der DFB jetzt braucht. „Fredi Bobic wäre ein Mann mit Hintergrund, er hat aus der grauen Maus Eintracht Frankfurt einen erfolgreichen Klub gemacht.“
„Bürokratenstadel“: Strunz kritisiert den DFB
Nach seiner Zeit in Frankfurt arbeitete Bobic bei Hertha BSC, konnte den Negativtrend dort nicht beenden und wurde in der Abstiegssaison des Hauptstadtklubs entlassen. Mittlerweile arbeitet er in der polnischen Liga als Sportdirektor bei Legia Warschau.
Im Video | So verlaufen die DFB-Gespräche
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„Bobic ist für mich ein potenzieller DFB-Geschäftsführer“, sagte Strunz, der gemeinsam mit dem früheren Angreifer 1996 den EM-Titel gewann. „Vielleicht wäre auch Oliver Kahn interessiert.“ Der langjährige Nationaltorhüter war von 2020 bis 2023 im Vorstand des FC Bayern tätig, hat seit seinem Aus in München weder bei einem anderen Verein noch bei einem Verband übernommen.
Entscheidend ist für Strunz, dass der DFB grundsätzlich stärker verdiente Nationalspieler einbindet. „Ich bewege mich viel in der Szene und unterhalte mich mit ehemaligen Mitspielern. Alle sagen, was der DFB macht, sei katastrophal, auch der Umgang mit früheren Nationalspielern“, berichtete er. „Es gebe keine Einbindung, nichts. Es ist ein Bürokratenstadel.“









