Alex Zverev unterliegt Jannik Sinner
Ex-Wimbledonsieger: Nur wenige Prozent Unterschied
13.07.2026 – 03:35 UhrLesedauer: 2 Min.
Alexander Zverev verliert das Wimbledon-Finale gegen Jannik Sinner. Ex-Champion Michael Stich analysiert bei Prime Video, wie knapp es wirklich war.
Er weiß, wie sich der ganz große Triumph auf dem Heiligen Rasen anfühlt: Michael Stich, 1991 letzter deutscher Wimbledon-Sieger bei den Herren, verfolgte das Finale zwischen Alexander Zverev und Jannik Sinner als Experte bei Prime Video – und lieferte anschließend eine nüchterne Einordnung der Niederlage des Hamburgers. Das Endspiel endete mit 7:6 (9:7), 6:7 (2:7), 3:6, 4:6 zugunsten Sinners.
„Er spielt gegen den besten Spieler der Welt, der einmal mehr zeigt, warum er da steht“, sagte der Pinneberger Stich über Zverevs Gegner. Der Unterschied zwischen beiden sei am Ende gering gewesen: „Wenn man alle vier Sätze nimmt: Ich glaube, dann ist es schon so, dass Jannik vielleicht für zwei, drei, vier Prozent der etwas bessere und konstantere Spieler war.“
Boris Becker und Michael Stich bleiben einzige Herren-Sieger
Zverev hatte gegen den italienischen Weltranglisten-Ersten stark begonnen und sich den ersten Satz im Tiebreak gesichert. Mit der Zeit jedoch fand Sinner immer besser ins Spiel, während dem Hamburger im gesamten Match kein einziges Break gelang. Am Ende stand die zehnte Niederlage in Serie gegen Sinner, der sich damit zum zweiten Mal nacheinander in Wimbledon krönte und seinen fünften Grand-Slam-Titel holte.
Für den Hamburger, der fünf Wochen zuvor bei den French Open in Paris seinen ersten Grand-Slam-Titel geholt hatte, blieb der Traum vom Wimbledon-Sieg damit unerfüllt. Auf der Ehrentafel der deutschen Herren-Sieger stehen weiterhin nur Boris Becker (1985, 1986 und 1989) sowie Stich selbst, der 1991 im rein deutschen Finale ausgerechnet Becker bezwungen hatte.








