Große Pläne
Startet die Tour de France bald in Berlin?
05.07.2026 – 21:50 UhrLesedauer: 1 Min.
Kommt die Tour de France 2029 nach Deutschland? Ex-Bundesminister Rudolf Scharping (SPD) wirbt beim Rundfahrt-Start in Barcelona für die Bewerbung – mit Berlin.
Die Bewerbung für den Start der Tour de France 2029 im Osten Deutschlands ist offiziell eingereicht. Das bestätigte Ex-Verteidigungsminister Rudolf Scharping, Vorstandsmitglied der deutschen Kandidatur, am Rande der zweiten Tour-Etappe in Barcelona.
„Die Bewerbung ist eingereicht. Es geht auch um Berlin und Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Eine Riesenchance, um die Geschichte der Freiheit und den Fall der Mauer zu erzählen“, sagte Scharping der ARD.
Tour-Direktor ist offen für Start in Deutschland
Der Verein „Grand Départ Allemagne“, Mitglied im deutschen Verband German Cycling, hat die Bewerbung eingereicht. Das Vorhaben hat historischen Charakter: 40 Jahre nach dem Mauerfall soll der Start des größten Radrennens der Welt nach den Plänen der Organisatoren ein Zeichen für ein vereintes Europa setzen. Christian Prudhomme, Direktor der Tour de France, hatte sich bereits offen für einen Tour-Start im Osten Deutschlands gezeigt.
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Bei der Finanzierung hofft Scharping, neben den beteiligten Bundesländern auch den Bund einbinden zu können. „Ich denke, wir sollten bis Ende des Jahres alles klar haben, weil die Tour de France wird irgendwann den Grand Départ 2029 ankündigen; muss sie auch. Sie verhandelt auch mit anderen“, betonte Scharping.
Als Mitbewerber nannte der langjährige Radsport-Präsident Slowenien und die tschechische Hauptstadt Prag. „Die Konkurrenten sind stark, wir sind allerdings noch stärker und optimistisch“, sagte Scharping.










