Jahrelange Bauzeiten

Straßen, Brücken, Tunnel: Dresden baut an vielen Stellen gleichzeitig

Aktualisiert am 28.04.2026 – 02:11 UhrLesedauer: 1 Min.

Das Blauen Wunder in Dresden (Archivbild): Bis Ende 2030 soll die Brücke saniert werden. (Quelle: imago)

Die Landeshauptstadt investiert über 108 Millionen Euro in ihre Verkehrsinfrastruktur. Mehrere Großprojekte laufen parallel und werden die Stadt für Jahre prägen.

Dresden steckt 2026 insgesamt 108,1 Millionen Euro in Straßen- und Brückenprojekte. Dies geht aus einer Mitteilung der Landeshauptstadt hervor. „So viel Geld haben wir noch nie in die Verkehrsinfrastruktur gesteckt“, erklärt Baubürgermeister Stephan Kühn.

Für Straßenbauprojekte sind 59,6 Millionen Euro vorgesehen, für Brücken 48,5 Millionen Euro.

Die Hauptarbeiten an der Campuslinie beginnen am 1. Juni 2026 und dauern voraussichtlich bis Mai 2031. Im Februar starten bereits Baumfällungen im Bereich der Nossener Brücke und Nürnberger Straße. Als Ausgleich entstehen später neue Baumreihen und Grünflächen.

Der Ausbau der Königsbrücker Straße Süd beginnt im September 2026 und soll bis April 2030 dauern. Die Straße wird halbseitig gesperrt, pro Richtung bleibt möglichst eine Fahrspur erhalten. Eine Bürgerinformation folgt im Sommer.

Ende Oktober 2026 startet die Sanierung der Blasewitzer Hälfte des Blauen Wunders – geplantes Ende: 2030. An der Loschwitzer Seite laufen die Arbeiten bereits seit Mai 2025 und sollen 2029 enden. Je eine Fahrspur pro Richtung bleibt durchgehend nutzbar.

Weitere Großprojekte umfassen die Neuausrüstung des Tunnels am Wiener Platz ab Ende 2026 sowie die Umgestaltung der Hamburger Straße bis März 2029. Dort entstehen Radfahrstreifen und ein barrierefreier Umstiegspunkt.

Für 2027 plant die Stadt den Neubau der Brücke zwischen Hermann-Mende-Straße und Magazinstraße sowie die Sanierung der Quohrener Straße. Zudem sollen jährlich Fahrbahnbeläge für rund fünf Millionen Euro erneuert werden.

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