Unwetter, Hitze und Schnee
Spektakuläre Wetterwende steht bevor
Aktualisiert am 10.05.2026 – 09:52 UhrLesedauer: 2 Min.
Erst tropische Schwüle, dann nahen Unwetter: Am Wochenende unmittelbar vor den Eisheiligen geht es heiß her. Dann kommt die nächste Wetterwende.
Die Kälte der vergangenen Tage weicht vorübergehend frühsommerlichem Wetter: Ein Hoch über dem Baltikum beschert Deutschland einen Wetterumschwung, der ein warmes Wochenende verspricht.
Im Video | Meteorologin kündigt Wetterwende an
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Am Sonntag schießen die Temperaturen laut Deutschem Wetterdienst (DWD) in die Höhe, in einigen Regionen wird es regelrecht heiß. Der DWD erwartet bis zu 27 Grad. Besonders in Bayern, Baden-Württemberg und Hessen sind hohe Temperaturen vorhergesagt. Lediglich im äußersten Norden und Nordwesten bleibt das Thermometer bei 15 bis 21 Grad stecken.
Dann wird es wild. Der Diplom-Meteorologe Dominik Jung hatte schon zuvor auf Anfrage von t-online tropisch anmutende Schwüle angekündigt, am Sonntag sorgt die warme und feuchte Luft nun für erhebliche Dynamik: In der zweiten Tageshälfte zieht sich dem DWD zufolge der Himmel im Südwesten und Süden zusehends zu, örtlich krachen kräftige Gewitter los. Starkregen mit bis 25 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit, Hagel und Böen mit bis zu 80 km/h (Windstärke 9) stehen bevor. Vereinzelte Unwetter sind laut DWD nicht ausgeschlossen.
Eisheilige 2026: Schneefallgrenze sinkt
In der Nacht zum Montag verlagert sich das Geschehen gen Westen und in die Mitte: Dort können innerhalb von zwölf Stunden bis zu 40 Liter Starkregen niedergehen. Es bildet sich eine markante Luftmassengrenze über der Mitte des Landes, von Norden strömt deutlich kühlere Luft ins Land. Bis Montagabend erreicht die Kaltfront schließlich die Alpen und beendet damit pünktlich zum Start der Eisheiligen die Wärmephase.
In der Nacht zum Dienstag ziehen sich die Niederschläge allmählich an die Alpen zurück. „Mit der einfließenden Kaltluft sinkt die Schneefallgrenze dort auf etwa 1.500 Meter“, schreibt der DWD. Selbst auf dem Großen Arber seien einzelne Schneeflocken möglich.
