Close Menu
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Gerade angesagt

Österreich I Ehefrau stirbt nach Missbrauch – zweiter Verdächtiger

September 11, 2026

Peter Kloeppel erhält Ehrenpreis – und lebt in Florida

September 11, 2026

Spahn zur Debatte um Leihmutterschaft: „Ich war zu feige“

September 11, 2026

Musiala-Zauber und zwei Traumtore – FC Bayern eiskalt

September 11, 2026

ARD-Schauspieler liebt „Bergdoktor“-Star Hilde Dalik

September 11, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest
Deutsch Sprechen
Abonniere jetzt
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Deutsch Sprechen
Home » Spahn zur Debatte um Leihmutterschaft: „Ich war zu feige“
Politik

Spahn zur Debatte um Leihmutterschaft: „Ich war zu feige“

MitarbeiterBy MitarbeiterSeptember 11, 2026
Share Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Brief an Heimatwahlkreis

Spahn zur Debatte um Leihmutterschaft: „Ich war zu feige“

Aktualisiert am 10.09.2026 – 13:27 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Auch nach seinem Rücktritt von der Spitze der Fraktion bleibt Spahn Abgeordneter im Bundestag – auch als neues Mitglied im Haushaltsausschuss. (Quelle: Michael Brandt/dpa/dpa-bilder)

Die Elternschaft per Leihmutter hatte ihm das Amt an der Spitze der Unionsfraktion gekostet. Nach der Sommerpause ist Jens Spahn zurück im Bundestag – und entschuldigt sich bei seinem Heimatwahlkreis.

Der frühere Unionsfraktionsvorsitzende im Bundestag Jens Spahn hat die CDU-Mitglieder seines Wahlkreises um Entschuldigung für seinen Umgang mit einer Leihmutterschaft in den USA gebeten. „Ich war zu feige, bei diesem sensiblen Thema offen Farbe zu bekennen“, schreibt Spahn in dem Brief, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Mehrere Medien hatten zuvor berichtet.

In dem Schreiben nimmt er nach seinem Rückzug aus der Öffentlichkeit während der Sommerpause Bezug auf die Diskussion, die die Geburt seines Sohnes mit Hilfe einer Leihmutter in den USA ausgelöst hatte. Vor allem habe er durch den Widerspruch zwischen seiner früher öffentlich vertretenen Haltung und seiner persönlichen Entscheidung Vertrauen enttäuscht, schreibt Spahn an seine Parteifreunde in seinem Wahlkreis Steinfurt I/Borken I im Münsterland. „Dafür möchte ich Sie um Entschuldigung bitten.“

Spahn spricht von jahrelangem Abwägungsprozess

In dem Brief geht er auch auf seine Beweggründe ein: Mit seinem Mann habe er viele Jahre lang unterschiedliche Wege „erwogen, geprüft, verworfen und erneut betrachtet“, den gemeinsamen Wunsch, eine Familie zu gründen, zu erfüllen. In diesem Prozess habe sich seine eher skeptische Haltung einer Leihmutterschaft gegenüber verändert. Die konkreten Bedingungen dafür in den USA sowie die deutsche Rechtsprechung, die 2018 eine gerichtlich in den USA festgestellte Elternschaft nach Leihmutterschaft unter bestimmten Voraussetzungen mit deutschem Recht vereinbar gemacht hätten, seien dabei wichtig gewesen.

Spahn: „wollte schwierige Debatte vermeiden“

„Aber ich habe es versäumt, diesen Abwägungsprozess rechtzeitig offenzulegen und meine veränderte Position zu erklären“, räumt er ein. „Ich wollte eine schwierige Debatte vermeiden, auch zum Schutz meiner werdenden Familie – und habe damit am Ende eine sehr viel schwierigere Debatte ausgelöst. Das war falsch. Ich bedaure das zutiefst.“

Ende Juli war der 46-Jährige vom Vorsitz der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag zurückgetreten, nachdem er publik gemacht hatte, dass er und sein Mann mit Hilfe einer Leihmutter in den USA ein Kind bekommen haben. Dies wurde auch in der Union kritisiert, weil Leihmutterschaft in Deutschland verboten ist und sich Spahns Partei klar gegen eine Legalisierung ausspricht. Er selbst hatte das in der Vergangenheit auch getan.

Sein Bundestagsmandat behielt Spahn. Er wird nun Mitglied des Haushaltsausschusses. Er wolle als direkt gewählter Abgeordneter seines Wahlkreises weiterhin die Interessen seiner Heimat im Bundestag vertreten und dabei als neues Mitglied im Haushaltsausschuss inhaltlich an seine bisherige parlamentarische Arbeit anknüpfen, erklärte er nun in dem Brief. „Beide Aufgaben möchte ich mit voller Kraft wahrnehmen – in dem Bewusstsein, dass Vertrauen immer wieder neu erarbeitet werden muss.“

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Ähnliche Neuigkeiten

Politik

CDU-Hochburg in Brandenburg kritisiert Merz

September 11, 2026
Politik

Siegmund und Kirchner führen AfD-Fraktion weiter gemeinsam

September 10, 2026
Politik

Merkel kritisiert Parteien für Umgang mit der AfD

September 10, 2026
Politik

Herbert Reul kandidiert erneut für den NRW-Landtag

September 10, 2026
Politik

Kurz vor Wahl: Ermittlungen gegen Hannovers CDU-OB-Kandidat

September 10, 2026
Politik

SPD-Kandidat Krach unter Druck: Verdacht auf Vorteilsannahme

September 10, 2026

Abonnieren Sie Neuigkeiten

Erhalten Sie die neuesten Nachrichten und Updates aus Deutschland direkt in Ihren Posteingang.

Redakteurfavoriten

Peter Kloeppel erhält Ehrenpreis – und lebt in Florida

September 11, 2026

Spahn zur Debatte um Leihmutterschaft: „Ich war zu feige“

September 11, 2026

Musiala-Zauber und zwei Traumtore – FC Bayern eiskalt

September 11, 2026

ARD-Schauspieler liebt „Bergdoktor“-Star Hilde Dalik

September 11, 2026

Milchtanklaster kippt um und verliert 24.000 Liter Milch

September 11, 2026
Neueste Beiträge

CDU-Hochburg in Brandenburg kritisiert Merz

September 11, 2026

Bayern-Star lässt DAZN-Reporter Jochen Stutzky auflaufen

September 10, 2026

Peter Kloeppel genießt Ruhestand in den USA

September 10, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Deutsch Sprechen. All Rights Reserved.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Geschäftsbedingungen
  • Kontakt

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.