Nach Zverev-Sieg
Nicht beim Finale dabei: Sophia Thomalla eilt aus Köln nach Paris
08.06.2026 – 09:46 UhrLesedauer: 2 Min.
Sophia Thomalla jubelt über den French-Open-Sieg von Freund Alexander Zverev. Beim Finale in Roland Garros fehlt sie allerdings. Der Grund dafür: Ein Termin in Köln.
Moderatorin Sophia Thomalla ist nach dem historischen Grand-Slam-Titel ihres Freundes Alexander Zverev noch am Sonntagabend nach Paris gereist. Die 36-Jährige hatte zuvor bereits gesagt, dass sie nicht beim Finale der French Open gegen den Italiener Flavio Cobolli dabei sein wird. Wenige Stunden nach dem Fünf-Satz-Krimi machte sich Thomalla dann aber doch auf den weg nach Paris.
Thomalla und Zverev, die seit Längerem in einer Beziehung sind, hatten das im Vorfeld allerdings abgesprochen. Grund für ihr Fehlen ist der Aberglaube des gebürtigen Hamburgers. So vertraut Zverev in seiner Box auf der Tribüne stets auf dieselbe Besetzung, nur im Sonderfall nimmt er Änderungen vor. Thomalla ist in der Regel nicht dabei. Der „Bild“ sagte sie vor dem Finale: „Ich würde nie während eines Grand Slams auftauchen.“
Sophia Thomalla: Moderatorin verpasst Finale von Freund Alexander Zverev
Dass Sophia Thomalla allerdings auch nicht außerhalb des Court Philippe Chatrier auf der Anlage von Roland Garros wartete, hatte einen anderen Grund: Sie war beruflich in Deutschland eingebunden, genauer gesagt in Köln. Dort hatte die Moderatorin am Wochenende einen Termin, sodass sie nicht schon vor dem Finale nach Paris reisen konnte.
Wenige Augenblicke nach Zverevs Sieg in Paris teilte sie ein Foto auf Instagram und schrieb dazu „Er hat es!“, gefolgt von einer Story mit einem Herz- und Pokal-Emoji. Wenig später postete die Moderatorin ein Selfie aus einem Zug und schrieb dazu „Paris calling“. Vom Kölner Hauptbahnhof aus ist die französische Hauptstadt in nur wenigen Stunden erreichbar.
Alexander Zverev gelingt historischer French-Open-Sieg – Boris Becker abgelöst
Zverev feierte mit seiner Familie und Freunden am Abend in Paris den French-Open-Sieg. Der Druck auf den 29-Jährigen war in den vergangenen Wochen enorm gestiegen. Top-Favorit Jannik Sinner war bereits in der zweiten Runde ausgeschieden, die Nummer zwei der Welt Carlos Alcaraz musste verletzungsbedingt absagen. Dadurch war Zverev bereits früh Top-Favorit.
In einem engen Fünf-Satz-Match behielt der Hamburger, von Krämpfen geplagt, am Ende gegen Cobolli die Oberhand. Er ist damit der erste deutsche Sieger bei den French Open in der Open Era und der erste deutsche Grand-Slam-Sieger seit Boris Becker 1996. Gemeinsam mit Becker und Michael Stich ist Zverev zudem der dritte Grand-Slam-Sieger aus Deutschland überhaupt.
