16 Modelle im Test
ADAC warnt: Finger weg von diesen Sommerreifen
24.02.2026 – 00:02 UhrLesedauer: 2 Min.
Kurz vor dem Beginn des Frühlings hat der ADAC 16 aktuelle Sommerreifen für die Mittelklasse getestet. Drei Modelle glänzen mit Bestnoten. Bei anderen rät der ADAC vom Kauf ab.
Ob sengende Hitze oder plötzlicher Starkregen: Sommerreifen müssen bei extremen Bedingungen funktionieren. Der aktuelle ADAC-Test mit Sommerreifen der Größe 225/50 R17 (passend für Mittelklasse-Modelle wie VW Passat oder Audi A4) zeigt jedoch gewaltige Unterschiede. Von 16 Kandidaten erreichen nur drei die Note „gut“.
An der Spitze steht der Continental PremiumContact 7 (Note 1,9). Er bietet die höchste Fahrsicherheit auf trockenem und nassem Asphalt. Es folgen der Pirelli Cinturato C3 (Note 2,2) und der Goodyear EfficientGrip Performance 2 (Note 2,3). Letzterer überzeugt durch Ausdauer: Mit einer Prognose von 57.800 Kilometern hält er mehr als doppelt so lange wie das Schlusslicht im Test.
Drei Reifen stuft der ADAC als „nicht empfehlenswert“ ein: den Lassa Revolva (Note 3,6), den Leao Nova-Force Acro (Note 3,8) und den Linglong Sport Master (Note 4,2).
Besonders der Linglong liefert ein bizarres Ergebnis: Während er bei Nässe die beste Einzelwertung im Testfeld erzielt (1,5), versagt er auf trockener Straße (3,8). Außerdem enttäuscht die Laufleistung des serbischen Reifens: Er schafft lediglich 26.000 Kilometer. Das macht ihn letztlich teuer und besonders umweltschädlich. Ein vierter Kandidat, der Firestone Roadhawk 2, verpasst trotz ordentlicher Fahrleistungen eine gute Gesamtnote wegen seiner mäßigen Umweltbilanz.
Reifen sollten beim Kauf nicht älter als zwei Jahre sein. Denn viele Hersteller optimieren ihre Gummimischungen stetig. Nur ein junger Reifen kann die besten Resultate erzielen.











