Geldanlage im Ruhestand
Diese 7 Fehler kosten Sie im Alter bares Geld
Aktualisiert am 26.04.2026 – 08:35 UhrLesedauer: 5 Min.
Die falsche Entscheidung zur falschen Zeit kann im Ruhestand besonders schmerzen. Welche Stolperfallen Sie unbedingt vermeiden sollten.
Das über Jahre mühevoll aufgebaute Vermögen auch im Ruhestand weiter anzulegen, kann sinnvoll sein. Schließlich steigt die Lebenserwartung, und viele möchten ihren gewohnten Lebensstandard auch im Alter sichern. Doch erfolgreich zu investieren, hängt nicht vom Alter ab.
Ein Finanzplan zeigt zudem, welche Vermögensteile langfristig entbehrlich sind und renditestärker investiert werden können. Ohne Plan bleiben viele aus Sorge um die Verfügbarkeit ihres Geldes in wenig ertragreichen, kurzfristigen Anlagen. Wichtig ist außerdem, die Inflation einzubeziehen, da sie die Kaufkraft mindert. Nur durch geeignete Investitionen lässt sich die Inflation ausgleichen.
Reisen, Hobbys, Instandhaltung: „Viele unterschätzen ihre Ausgaben im Alter“, sagt Roland Schmack von der Vermögensverwaltung Meine Werte. Die ersten Ruhestandsjahre, in denen man häufig noch deutlich aktiver ist, seien meist teurer als gedacht. Ein Sicherheitspuffer bei der Finanzplanung sei daher Pflicht, so Schmack. Sein Tipp: Bereits vor Rentenbeginn ein Haushaltsbuch führen. So kann man den benötigten Betrag im Ruhestand realistisch kalkulieren.
Viele nutzen das oft über Jahrzehnte angesparte Vermögen, um neben der gesetzlichen Rente und gegebenenfalls anderen Renteneinkünften ein regelmäßiges Zusatzeinkommen zu haben.
Dafür ist ein strukturierter Entnahmeplan wichtig. Grundsätzlich können Sie zwischen einem Auszahlplan mit und einem ohne Kapitalverzehr unterscheiden. Bei der ersten Variante wird das gesamte angesparte Vermögen nach und nach verbraucht. Im anderen Fall entnehmen Sie beispielsweise aus einem Aktienfonds oder ETF nur einen Teil, sodass das restliche Kapital weiterhin Zinsen abwirft.
