Vergleich von 30 Städten
Pizza in Italien: In diesen 2 Städten essen Sie noch günstig
10.05.2026 – 17:06 UhrLesedauer: 2 Min.
Eine Pizza wird in Italien zu einem immer teureren Vergnügen. Regional gibt es jedoch große Unterschiede – und auch innerhalb der Städte lohnt es sich zu vergleichen.
Einst galt die Pizza als „Arme-Leute-Essen“. Sie galt als nahrhaft, war schnell zuzubereiten und günstig – die perfekte Kombination für die Menschen in Neapel, wo die moderne Pizza im 18. Jahrhundert das Licht der Welt erblickte.
Die einst günstige Mahlzeit ist mittlerweile für viele Italiener zu einem teuren Snack geworden. Das zeigen aktuelle Daten der italienischen Preisbeobachtungsstelle Altroconsumo. Diese verdeutlichen: Eine Pizza und ein Getränk – eine der beliebtesten Mahlzeiten in Italien auch für viele Touristen – sind kaum noch unter 10 Euro zu haben.
Besonders teuer ist die Pizza allerdings nicht in typischen Touristenzielen wie Rom und Venedig. Mit durchschnittlich 15,04 Euro für eine Pizza und ein Getränk ist die Pizza im norditalienischen Bozen am kostspieligsten. Auch in Palermo, Sassari und Mailand kostet das Menü jeweils über 14 Euro. Erst auf dem fünften Rang landet schließlich Venedig. In der Lagunenstadt ist die Pizza-Getränk-Kombi durchschnittlich mit 13,84 Euro bepreist.
Für im Schnitt unter zehn Euro ist die Pizza indes nur noch in zwei italienischen Städten zu bekommen: in Reggio Calabria (Kalabrien) sowie in Livorno (Toskana).
Trotzdem sollten Urlauber unabhängig von ihrem Reiseziel die Preise aufmerksam vergleichen. Denn die Unterschiede in den einzelnen Städten fallen teils enorm aus. So ist in Mailand eine Pizza samt Getränk durchaus für acht Euro zu bekommen. In edleren Restaurants der Stadt werden für das gleiche Menü hingegen bis zu 22,50 Euro aufgerufen. Auch im bei deutschen Touristen beliebten Florenz schwanken die Preise stark zwischen 8,50 und 20 Euro. Noch extremer sind die Unterschiede in Palermo: Hier pendeln die Preise zwischen 9 und 28 Euro.
Vergleichsweise geringe Unterschiede gibt es hingegen in Reggio Calabria. Wer hier das teuerste Restaurant wählt, zahlt lediglich zwei Euro mehr als im günstigsten Lokal. Auch in Bari, Perugia und Terni sind die Preise innerhalb der Stadt sehr stabil.
Gleichzeitig zeigen die Altroconsumo-Daten, wie sehr die Preise für Pizza im Vergleich zum vergangenen Jahr in die Höhe geschossen sind. Während die Inflationsrate in Italien 2025 zwischen 1,5 und 1,6 Prozent lag, stiegen die Pizzapreise in manchen Städten zweistellig. In Udine verteuerte sich die Pizza um 12,9 Prozent. Auch in Bari (11,4 Prozent) und Pescara (10,4 Prozent) müssen Restaurantbesucher mittlerweile deutlich mehr bezahlen als noch vor einem Jahr.
Erfreulich für viele Touristen: Entgegen dem landesweiten Trend sanken die Pizzapreise in Venedig 2025 um 3,2 Prozent. Noch günstiger wurde die Pizza nur in Parma: Hier sank der Preis für das Pizza-Menü im vergangenen Jahr um ganze 9,3 Prozent.









