Gebrauchtwagen-Check
Kleines SUV im Test: Der Toyota Yaris Cross beim TÜV
20.03.2026 – 08:58 UhrLesedauer: 2 Min.
Das kleine SUV aus Japan bringt im Verkehr, aber auch auf dem Prüfstand gewisse Vorteile mit sich. Darauf sollten Gebrauchtkäufer achten.
Der Energiehunger vieler SUV ist fast schon legendär. Konventionell befeuert sind sie allein aufgrund der Tonnengewichte als Spritschlucker verschrien, der Verbrauch elektrischer Vehikel liegt oft bei weit über 20 kWh Strom auf 100 Kilometer. Anders liegt der Fall, wenn man die Klasse schrumpft.
Und kommt wie beim Toyota Yaris Cross ein über die Jahre im Konzern herangereifter Hybridantrieb zum Zuge, kann solch ein Klein-SUV schon mal mit unter fünf Litern Sprit auskommen. Da das Modell zudem noch recht jung ist, zählt es bei der Kfz-Hauptuntersuchung (HU) zu den Musterschülern.
Dank Merkmalen wie erhöhter Sitzposition, kompakten Abmessungen und vergleichsweise geringem Gewicht beschreibt der Report das Japan-Modell als „die genau richtige Mischung“. Weil der Yaris Cross nicht so viel auf die Waage bringt, schont das jedenfalls die Achsen und Gelenke, die bei der ersten und alleinig berücksichtigten HU-Bestnoten einfahren. Auch die Lenkung geht in Ordnung.
Ebenfalls keinen Grund zur Sorge bieten bislang die Bremsen sowie die Abgasanlage. Ölverlust? Kein Thema. Der ADAC ermittelte in einem Test einen Realverbrauch von 4,9 Litern auf 100 Kilometer. „Mit leichtem Gasfuß“ in der Stadt oder über Land sei sogar eine 3 vor dem Komma zu schaffen.
Das Modell berge „keine böse Überraschungen“, so der Report. Noch am meisten nervt seine Halter das überdurchschnittlich oft falsch eingestellte Nebellicht, was die Beanstandungsquote der Frontbeleuchtung hebt. Am Fahrwerk sind den Prüfern undichte Schwingungsdämpfer aufgefallen – aber sehr selten.
In der ADAC-Pannenstatistik steht der Wagen laut Clubangaben indes „sehr unzuverlässig“ da. Die Bilanz verhagelt ihm der einzige Pannenschwerpunkt: die Starterbatterie, die bei Autos der Erstzulassungsjahrgänge 2022 und 2023 schwächelt. „Nach längeren Standzeiten verliert sie ihren Lebenswillen“, heißt es im TÜV-Report.
Nach Angaben der Deutschen Automobil Treuhand (DAT) mit statistisch erwartbaren Kilometern. Drei Preisbeispiele:










