Nach mehr als zehn Jahren
So lief das TV-Comeback von Jennifer Rush
30.05.2026 – 11:52 UhrLesedauer: 2 Min.
13 Jahre lang war sie abgetaucht, am Freitagabend feierte sie im MDR ihr TV-Comeback. Sängerin Jennifer Rush war zu Gast in der Talkshow „Riverboat“.
In den Achtzigerjahren hat sie mit Songs wie „The Power of Love“, „I Come Undone“ oder „Destiny“ für langwährende Ohrwürmer gesorgt: Jennifer Rush. Zu Deutschland hatte die Sängerin immer ein ganz besonderes Verhältnis, nicht zuletzt, weil sie in ihrer Kindheit mehrere Jahre lang mit der Familie in Flensburg lebte. Als Teenagerin ging sie zurück in ihre Heimatstadt New York, doch auch später zog es sie wieder nach Deutschland. Jetzt gab sie im deutschen Fernsehen ihr Comeback.
In der „Riverboat“-Talkrunde von Kim Fisher und Klaus Brinkbäumer wurde sie von einem jubelnden Publikum empfangen. Ausgelassen unterhielt sich Jennifer Rush dann in fließendem Deutsch zunächst über die weiter zurückliegende Vergangenheit und schließlich auch über ihren Rückzug aus der Öffentlichkeit.

„Das hat Spaß gemacht“
Offenbar ist dieser gar nicht so bewusst geschehen. Sie sei zunächst viel in Südafrika gewesen, dann sei die Corona-Pandemie gekommen und dann habe Rush begonnen, mit einem Team von Handwerkern Wohnungen zu bauen, wie sie sagte. Inzwischen sei sie aus diesem Geschäft schon wieder ausgestiegen. Doch: „Es war sehr interessant“, resümierte sie. Sie sagte auch: „Das hat Spaß gemacht.“ Weiter Details dazu nannte sie aber nicht.
Jennifer Rush kam 1960 als Heidi Stern in New York City zur Welt. Mit neun Jahren zog sie mit ihrem Vater und ihrer Stiefmutter nach Flensburg, wo sie zur Schule ging und, wie sie im „Riverboat“ sagte, insbesondere durch das Fernsehen Deutsch lernte. Mit 25 Jahren schaffte sie ihren Durchbruch als Musikerin. Als sie ihre ersten Singles aufgenommen habe, habe sie noch einen „normalen Job“ gehabt, so Jennifer Rush. Sie habe als Sekretärin in einem Architekturbüro in München gearbeitet. In „Riverboat“ versprach sie, auch bald neue Musik veröffentlichen zu wollen.










