Dämpfer im Gesamtweltcup
Aicher verpasst kleine Kristallkugel – Italien jubelt
21.03.2026 – 13:31 UhrLesedauer: 1 Min.
Emma Aicher startet enttäuschend in das alpine Saisonfinale. Bei der Abfahrt wird sie nur Fünfte und muss damit einer Rivalin zum Gesamtsieg gratulieren.
Skirennfahrerin Emma Aicher hat den Gewinn des Abfahrts-Weltcups klar verpasst. Die 22-Jährige wurde bei der Abfahrt von Kvitfjell nur Fünfte und konnte die im Klassement führende Laura Pirovano nicht von der Spitze verdrängen. Ganz im Gegenteil: Die Italienerin gewann das Rennen in Norwegen und holte sich die kleine Kristallkugel als Saisonbeste in der Disziplin. Die 28-Jährige hatte am Ende 83 Punkte Vorsprung vor Aicher.
„Ich bin sehr zufrieden“, betonte Aicher nach der letzten Abfahrt dieses für sie bereits so erfolgreichen Winters, „ich habe schon vor dem Wochenende gesagt: Alles, was noch passiert, ist ein Bonus. Vor dieser Saison war ich ja nirgends.“
Teamkollegin Kira Weidle-Winkelmann kam hinter Pirovano und Olympiasiegerin Breezy Johnson aus den USA auf den dritten Platz des Tages. 0,25 Sekunden fehlten der Deutschen zum ersten Weltcup-Sieg der Karriere. Dadurch schaffte sie es zudem nicht, in der Jahreswertung hinter Pirovano, Aicher und Johnson unter die besten Drei zu kommen.
Für Aicher bedeutete der fünfte Platz auch, dass sie in der Gesamtwertung weniger Druck auf Mikaela Shiffrin aufbaute als erhofft. Im Duell mit der Amerikanerin um die große Kugel verkürzte sie dank 45 Punkten zwar den Rückstand auf 95 Zähler. Shiffrin aber gilt vor allem im Slalom und auch im Riesenslalom als deutlich favorisiert gegenüber der jungen Deutschen. Am Sonntag (ab 10.45 Uhr im LIveticker bei t-online) steht in Kvitfjell erst der Super-G an.










