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Home » Siemens Energy bekommt einen neuen Namen
Wirtschaft

Siemens Energy bekommt einen neuen Namen

MitarbeiterBy MitarbeiterJuli 14, 2026
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Siemens Energy bekommt einen neuen Namen

Bewusste Abgrenzung vom Ex-Konzern

Siemens Energy bekommt einen neuen Namen

Aktualisiert am 14.07.2026 – 15:36 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Dieser Mitarbeiter braucht einen neuen Helm: Siemens Energy ändert den Namen. (Quelle: Jürgen Lösel/dpa/dpa-bilder)

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Der Energietechnikkonzern, der inzwischen zu den wertvollsten Unternehmen im Dax gehört, kappt sechs Jahre nach der Abspaltung eine teure Verbindung zum ehemaligen Mutterkonzern.

Siemens Energy heißt künftig Omterra. Noch im laufenden Jahr soll der Namenswechsel beginnen und schrittweise umgesetzt werden, heißt es vom Konzern. Die Übergangsphase soll etwa eineinhalb Jahre dauern. Mit dem Namenswechsel kappt Energy eine der letzten Verbindungen zur ehemaligen Mutter Siemens.

Mit Omterra entscheide man sich „bewusst für eine eigenständige, international
anschlussfähige Marke“, heißt es. Der neue Name ist ein reines Kunstwort. Das ist in solchen Fällen aus markenrechtlichen Gründen der übliche Weg.

Mit dem Kunstbegriff ist der Münchner Konzern dabei nicht allein: In den vergangenen Jahren haben sich Mitarbeiter und Anleger schon an viele neue und teilweise exotisch klingende Namen gewöhnen müssen: Etwa von Traton als Nutzfahrzeugsparte des VW-Konzerns über Ceconomy als Mutter von Saturn und Mediamarkt oder Aumovio und Vitesco als abgespaltene Geschäftsteile von Continental.

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Lizenz gilt für 10 Jahre

Bei der Abspaltung von Siemens Energy war vereinbart worden, dass dem neuen Unternehmen der geschützte Name Siemens zehn Jahre lang weiter zur Verfügung steht. Dafür muss der Konzern aber eine von seinem Umsatz abhängige Lizenzgebühr bezahlen. Allein im vergangenen Jahr waren das rund 300 Millionen Euro. Auch vor diesem Hintergrund hatte Siemens Energy bereits klargemacht, dass das Unternehmen die noch bis 2030 laufende Vereinbarung nicht verlängern werde.

Die nun frühere Namensänderung wird kaum Einsparungen bringen. Dass der Konzern dies dennoch tut, liegt an seiner aktuell starken Position: Man sei gut aufgestellt, habe „das Vertrauen unserer Kunden und des Kapitalmarkts gewonnen, unsere Profitabilität verbessert und ehrgeizige Wachstumspläne für die kommenden Jahre“, sagt Konzernchef Christian Bruch. Jetzt sei der richtige Zeitpunkt, den Übergang zu einer eigenen Marke einzuleiten.

Steiler Aufstieg nach schwerer Krise

Seit Siemens sein Energietechnikgeschäft als Siemens Energy 2020 ausgekoppelt, an die Börse gebracht und zu großen Teilen an seine Aktionäre gegeben hat, blickt der neue Konzern auf eine wilde Achterbahnfahrt zurück. Vor allem das Windkraftgeschäft hatte mit immer neuen Belastungen regelmäßig Pläne zerstört und für Milliardenverluste gesorgt. Inzwischen hat man die Probleme dort aber weitgehend im Griff. Im laufenden Geschäftsjahr soll der Konzernteil zumindest in einem Quartal schwarze Zahlen schreiben.

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