Affäre weitet sich aus
Bericht: Ex-Digital-Staatssekretär Hundt bringt Dienstwagen nicht zurück
06.06.2026 – 11:52 UhrLesedauer: 1 Min.
Mitarbeiter des Berliner Senats mussten das Auto in Dresden selbst abholen. Hundt weist die Vorwürfe zurück – eine entscheidende Frage lässt er aber offen.
Berlins ehemaliger Chief Digital Officer (CDO) Matthias Hundt (CDU) hat seinen Dienstwagen nach der Entlassung wohl nicht zurückgebracht. Das berichtet der Tagesspiegel und beruft sich übereinstimmenden Senatskreisen. Mitarbeiter der Senatskanzlei und des Landesverwaltungsamtes (LVwA) hätten das Fahrzeug deshalb in dieser Woche selbst nach Berlin zurückgeholt.
Weiter heißt es im Artikel: Hundt verließ die Hauptstadt am 26. Mai mit dem Dienstwagen. An diesem Tag bat er um seine Entlassung, zog den Wunsch später jedoch zurück. Den Wagen brachte er nicht mehr zurück. Am vergangenen Dienstag entließ der Senat ihn offiziell aus dem Amt.
Auto stand am Wohnort in Dresden
Jan Detering, Sprecher der Finanzverwaltung, bestätigte den Vorgang dem Tagesspiegel. „Nach Auskunft des Landesverwaltungsamts wurde das betreffende Dienstfahrzeug am Mittwoch durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des LVwA übernommen.“ Wo genau die Übergabe des Autos stattfand, verriet Detering nicht. Laut Tagesspiegel-Informationen stand das Auto an Hundts Wohnort in Dresden.
Hundt selbst habe die Vorwürfe weitestgehend zurückgewiesen. „Ich habe alle meine Sachen zurückgegeben“, sagte er dem Tagesspiegel. „Das ganze Gerücht ist Unfug.“ Eine zentrale Frage ließ er jedoch offen: Ob er den Dienstwagen auch nach seiner Entlassung am Dienstag weiter genutzt habe. „Ich weiß nicht, wo mein Dienstfahrzeug jetzt ist“, erklärte Hundt dem Tagesspiegel. „Ich weise die Frage zurück.“










