Lawine schneidet den Weg ab
Alpenregion fliegt Urlauber mit Hubschrauber aus
18.02.2026 – 17:19 UhrLesedauer: 1 Min.
Massiver Schneefall, immer wieder Lawinenabgänge. Im Aostatal in den italienischen Alpen werden Touristen per Helikopter ausgeflogen.
Der Zivilschutz des Aostatals hat rund 240 Touristen nach einem Lawinenabgang per Helikopter in Sicherheit gebracht. Wie die Behörde mitteilte, war die Lawine nahe dem Ort Rhêmes-Notre-Dame niedergegangen, Schneemassen waren bis auf eine wichtige Regionalstraße vorgedrungen. Verletzt wurde niemand.
Allerdings steckten mehrere Hundert Touristen daraufhin auf der Straße fest. Der Zivilschutz setzte Helikopter ein, um die Menschen aus der Situation zu befreien. 30 Touristen, die zunächst nicht in ihre Unterkünfte zurückkehren konnten, wurden in einer nahegelegenen Kaserne untergebracht.
Am Mittwoch wurde die Regionalstraße zunächst in zwei kurzen Zeitabschnitten wieder für den Verkehr geöffnet. In diesen Zeitfenstern sollte Touristen die Möglichkeit zur Abreise gegeben werden, hieß es vom Zivilschutz.
Das Aostatal verzeichnete nach Angaben des örtlichen Wetterdienstes am Mittwochmorgen Schneehöhen von bis zu 150 Zentimetern.
In weiten Teilen des Alpenraums in Österreich, der Schweiz und Italien waren zuletzt massive Mengen Neuschnee gefallen. Vielerorts gelten hohe Lawinenwarnstufen. Mehrere Menschen kamen durch Lawinenabgänge bereits ums Leben. Allein in Tirol registrierte die Polizei am Mittwoch bis 14.30 Uhr rund 30 Lawinenabgänge, wie der ORF berichtete.











