Trotz eines späten Schocks
Freiburg sichert direkten Einzug ins EL-Achtelfinale
Aktualisiert am 29.01.2026 – 23:09 UhrLesedauer: 2 Min.
Für den SC Freiburg geht die Reise in der Europa League weiter. Die Breisgauer haben den direkten Einzug ins Achtelfinale gepackt.
Analog zur Champions League standen auch in der Europa League am Donnerstagabend 18 Partien parallel an. Dazu gehörte auch das Spiel des SC Freiburg beim französischen Klub OSC Lille. Der SC musste in Frankreich durch einen Gegentreffer in der Nachspielzeit zwar eine 0:1-Niederlage hinnehmen, hat sich als Tabellensiebter aber trotzdem direkt für das Achtelfinale der Europa League qualifiziert.
Lille setzte auf schnelle, bewegliche Angreifer und strahlte in Ansätzen Gefahr aus. Die Freiburger standen dagegen tief und kamen in der ersten Halbzeit zu keiner einzigen Offensivaktion. Allerdings wurde auch SC-Torhüter Noah Atubolu nicht wirklich gefordert. „Wenn man es mit dem Ball nicht ganz so gut macht, dann muss man es zumindest zu Ende verteidigen“, sagte Sportvorstand Jochen Saier, der im Interview bei RTL+ in der Halbzeitpause aber auf eine Steigerung hoffte: „Man würde sich schon wünschen, dass wir mit dem Ball ein bisschen besser werden.“
Die Freiburger ließen den Worten zumindest kurzzeitig Taten folgen: Junior Adamu fehlte kurz nach Wiederbeginn jedoch zunächst die Handlungsschnelligkeit (51.). Kurz vor seiner Auswechslung verzog er dann auch noch frei vor dem Gehäuse von Lille völlig (57.). Auf der Gegenseite scheiterte Matias Fernandez-Pardo allein vor Atubolu, der sich bei einem Heber nicht überlisten ließ (64.).
Das Spiel war nun etwas temporeicher. Atubolu hatte bis zum Abpfiff mehr zu tun, konnte von den Lille-Angreifern aber auch nach Maximilian Eggesteins Platzverweis erst durch Elfmeter in der Nachspielzeit durch den 2018er-Weltmeister Olivier Giroud überwunden werden.










