Unglück oberhalb von Steinbruch
Mann stürzt von Teufelsklippe in den Tod
10.05.2026 – 09:11 UhrLesedauer: 1 Min.
Zwei junge Männer verbringen den Abend im Wald. Dort befindet sich ein Ort, der von den Einwohnern Teufelsklippe genannt wird. Dann passiert es.
In Niedersachsen ist ein 29 Jahre alter Mann in den Tod gestürzt. Wie die Gemeindefeuerwehr Salzhemmendorf berichtet, war er mit einem anderen jungen Mann und dessen Hund in der Nähe von Hameln zu einem nächtlichen Ausflug aufgebrochen. Die beiden waren in der Nacht zum Samstag oberhalb eines örtlichen Steinbruchs im Wald unterwegs – laut „Bild“-Zeitung wird der dortige Fels von den Menschen in der Gegend Teufelsklippe genannt.
Aus bisher unbekannter Ursache fiel der 29-Jährige plötzlich über die Felskante. Er stürzte rund 30 Meter in die Tiefe.
Sein Begleiter habe sofort einen Notruf abgesetzt, berichtete die Feuerwehr. Allerdings sei die Kommunikation unterbrochen worden, sodass zunächst kein genauer Standort ermittelt werden konnte. Freiwillige Feuerwehren aus mehreren Orten, Höhenretter sowie weitere Einsatzkräfte rückten auch mit geländegängigen Rettungswagen aus. Mehrere Suchtrupps durchkämmten den Wald in Höhe der Steilhänge – schließlich entdeckte der Polizeihubschrauber „Phönix“ den Abgestürzten.
Höhenretter, Notarzt und Polizei drangen durch unwegsames Gelände zu dem Verunglückten vor. Als sie ankamen, konnten sie allerdings nicht mehr für ihn tun: Der Mann war bereits tot, der Notarzt konnte nur noch seinen Tod feststellen.
Der Leichnam wurde mittels Schleifkorbtrage geborgen. Notfallseelsorger und ein Kriseninterventionsteam betreuten Angehörige des Opfers und Einsatzkräfte.











