Erdbeben in Venezuela

Säugling nach 32 Stunden aus Trümmern gerettet


27.06.2026 – 23:51 UhrLesedauer: 2 Min.

Venezuela: Rettungskräfte heben das in eine Decke gewickelte Baby herunter. (Quelle: x.com/Andreina Quintero)

Beim Beben in Venezuela kamen mindestens 1.430 Menschen ums Leben. Es werden aber immer noch Überlebende gefunden.

Ein Baby ist am Freitag aus den Trümmern eines Hauses in Venezuela gerettet worden, das bei dem verheerenden Erdbeben am Mittwoch zusammengestürzt war. Videoaufnahmen aus der besonders betroffenen Küstenstadt zeigen Retter, die das Neugeborene aus einem Trümmerberg befreien, unter dem Applaus vieler Umstehender.

Die Rettungskräfte bildeten eine Menschenkette, wickelten das Kind in eine Decke ein und reichten es herunter. Sie befreiten es von Dreck, dann konnte der Vater, der das Geschehen beobachtete, sein Kind an seinen nackten Oberkörper drücken.

Wie die britische BBC berichtet, soll auch die Mutter lebend gerettet worden sein. Die „Straits Times“ aus Singapur berichtet, dass nach Vermutung eines Krankenhausmitarbeiters die Mutter wohl ihr Kind in den Trümmern geschützt habe.

Das Video wurde von einer Bekannten der Familie, Andreina Quintero, aufgenommen, berichtet die BBC. Nach ihren Angaben ist das Kind erst 18 Tage alt und lag etwa 32 Stunden unter den Trümmern.

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Das Ausmaß der Erdbebenkatastrophe in Venezuela wird immer deutlicher. Die vorläufige Zahl der Todesopfer ist bereits auf 1.430 gestiegen, mehr als 3.200 Menschen wurden verletzt, wie der Präsident der Nationalversammlung, Jorge Rodríguez am Samstagabend, mitteilte. Noch immer werden Tausende Menschen unter den Trümmern vermutet. Einige werden noch lebend gefunden.

So gelang es auch einem kolumbianischen Team nach einem sechsstündigen Einsatz, einen Elfjährigen im Bundesstaat La Guaira zu bergen, wie ein Video der kolumbianischen Katastrophenbehörde UNGRD zeigt. Auch Teams aus El Salvador und Spanien feierten erfolgreiche Bergungen.

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