Aus Meister Eder wird ein Ermittler
RTL-Star Florian Brückner wird zum Kommissar
05.11.2026 – 06:38 UhrLesedauer: 2 Min.
Florian Brückner ist RTL-Zuschauern als Meister Eder bekannt. Im Kino schlüpft er nun in eine ganz andere Rolle – dank seines Bruders.
Von der Serie auf die große Leinwand: Für Florian Brückner erfüllt sich diese Transformation an diesem Donnerstag mit dem Start des Kinofilms „Jennerwein“. Darin spielt Brückner den Kommissar Hubertus Jennerwein, der einen rätselhaften Todesfall und einen Anschlag auf einen Sportfunktionär aufklären muss. Brückner verdankt die Rolle seinem Bruder Maximilian, der das Drehbuch verfasst hat.
Maximilian Brückner, bekannt aus „Ein Münchner im Himmel“, verwendete dafür als Basis den gleichnamigen Krimibestseller von Jörg Maurer. Florian Brückner schildert im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur, wie es dazu kam: „Das ist unsere erste Produktion, bei der er geschrieben hat und ich spielen darf. Ich wusste, dass er das macht und eigentlich dachte ich auch, er spielt den Jennerwein, was aus Zeitgründen leider nicht geklappt hat. Und dann war die Frage meines Bruders, kann ich dich da empfehlen?“

Für den 44-Jährigen bedeutet die Rolle einen Wechsel: In der RTL-Serie „Pumuckl“ verkörpert er den freundlichen Schreinermeister Eder. „Das ist ein schöner Spagat“, sagte Brückner anlässlich des Kinostarts.
Auch seinen „Pumuckl“-Kollegen Frederic Linkemann holte Brückner ins Projekt. Linkemann spielt in der Kinderserie Michi, Meister Eders besten Freund. Bei „Jennerwein“ übernimmt er nun die Rolle des umständlichen Kommissars Ludwig Stengel. Brückner erklärte, warum er ihn vorschlug: „Es war mir auch klar, dass es diese Konstellation bei ‚Pumuckl‘ schon gibt, aber da sind sie ja Best Buddies und bei ‚Jennerwein‘ ist es genau das Gegenteil. Damit konnte ich alle überzeugen und der Freddy hat eingeschlagen.“
Spektakulärer Dreh auf der Skisprungschanze
Die Zusammenarbeit mit seinem Bruder empfand Brückner als Bereicherung, weil er sich direkt über das Drehbuch austauschen konnte: „Ich konnte ihn fragen: erklär mir das, und was denkst du dir da dabei?“ Sein nächster Wunsch ist bereits formuliert: „Dass wir mal beide vor der Kamera stehen, da hätte ich total Lust drauf.“
Besonders in Erinnerung blieb Brückner der Dreh auf der Skisprungschanze in Garmisch-Partenkirchen. Einige Szenen entstanden direkt beim Neujahrsspringen. „Das war natürlich absolut spektakulär“, erinnerte er sich. „Das ist schon imposant, wenn man im Hintergrund die Skispringer sieht, was die da leisten und wie die Menschenmenge das feiert. Das war wunderschön.“