Jana Wosnitza über ihre Mutter

„Diese schwere Krebserkrankung war die größte Herausforderung“


Aktualisiert am 20.05.2026 – 21:19 UhrLesedauer: 4 Min.

Jana Wosnitza: Die Moderatorin hat bei RTL eine steile Karriere hingelegt.

Jana Wosnitza: Die Moderatorin hat bei RTL eine steile Karriere hingelegt. (Quelle: IMAGO)

Mit 32 Jahren ist Jana Wosnitza eine der aufstrebenden Moderatorinnen bei RTL. Im Interview mit t-online blickt sie auf berufliche Wagnisse und private Rückschläge.

Heute Abend steht für RTL ein Großereignis an: In Deutschland besitzt der Privatsender die Alleinübertragungsrechte für das Finale der Europa League in Istanbul. Als wäre das nicht schon groß genug, spielt auch noch ein deutsches Team um den Titel. Der SC Freiburg trifft auf Aston Villa. Ab 20.15 Uhr werden Millionen Menschen mit dem Team von Julian Schuster mitfiebern – und dabei womöglich zum ersten Mal eine Journalistin zu Gesicht bekommen, die bei RTL längst als etablierte Moderationsgröße gilt.

Jana Wosnitza ist besonders in NFL-Kreisen seit Jahren ein bekannter Name: Seit 2023 moderiert die gebürtige Kölnerin für RTL die Football-Spiele aus den USA. Seit dieser Saison verstärkt sie zudem das Fußball-Team von RTL – und rückt immer mehr in die erste Reihe vor.

„In erster Linie hoffe ich, man unterhält sich im Nachgang zur Sendung über das Spiel und nicht über mich, denn niemand ist größer als der Sport“, sagt Wosnitza auf die Frage, was Zuschauer nach dem Finale von ihr in Erinnerung behalten sollen. „Ich verstehe Sport als Entertainment. Ich freue mich, wenn die Zuschauer eine gute Zeit hatten und sich emotional und inhaltlich abgeholt fühlten.“



Zeit zum Innehalten und zum Genießen kommt später.


jana wosnitza


Ihr journalistischer Anspruch sei es, aus den Protagonisten am Mikrofon „mehr herauszubekommen, als sie mir eigentlich verraten wollten“. Die 32-Jährige führt Interviews mit Trainern und Spielern, versucht, die bevorstehende Aufgabe im Vorlauf gebührend anzumoderieren und im Nachhinein die entsprechenden Emotionen zu transportieren. Keine leichte Aufgabe: Die Berichterstattung in dem Genre ist in den vergangenen Jahren vielerorts mehr Phrasensport als Rasensport.

Bei einem solchen Finale wie an diesem Mittwoch steigt die öffentliche Aufmerksamkeit: „Natürlich merkt man, dass es sich um ein internationales Finale mit deutscher Beteiligung handelt, für Freiburg geht es um einen historischen Erfolg“, sagt Wosnitza mit Blick auf das Event, schränkt jedoch ein: „An der Sendung und an meiner Nervosität ändert das aber nichts.“

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