Todesursache unklar
Rätsel um tote Tiere: Badesee bei Köln ist gesperrt
19.07.2026 – 16:37 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Rotter See in Troisdorf südlich von Köln ist gesperrt. Der Grund ist der rätselhafte Tod von knapp 20 Wasservögeln. Was bekannt ist.
Die sommerlichen Temperaturen ermuntern viele Kölner zu einem Badeausflug – etwa an den Rotter See in Troisdorf. Hier ist das Baden an ausgeschilderten Stellen erlaubt, bei gutem Wetter zieht es zahlreiche Menschen an das Gewässer. Doch nun musste der See gesperrt werden, wie die Stadt Troisdorf mitteilt. Der Grund dafür: Rund 20 tote Wasservögel, die am Uferbereich des Rotter Sees gefunden wurden.
Woran die Tiere starben, ist derzeit noch unklar, die Stadt Troisdorf hat Untersuchungen zur Todesursache eingeleitet. Ebenso solle die Wasserqualität noch einmal untersucht werden – obwohl die letzte Prüfung nur etwa zehn Tage zurückliegt und keine bedenklichen Ergebnisse geliefert hatte.
Rotter See in Troisdorf bei Köln vorsorglich gesperrt
Die Ergebnisse der neuerlichen Untersuchung werden zu Beginn der Woche vorliegen. Bis dahin sollten die Menschen vorsorglich nicht ins Wasser gehen und auch Hunde von dem Gewässer fernhalten. Über die Ergebnisse der Wasserprüfung wolle die Stadt Troisdorf so bald wie möglich informieren.
Auch das Team für Tiere Köln berichtet in den sozialen Medien von den Geschehnissen am Rotter See. Die Tierschützer seien am Freitag zum See gerufen worden, um die Feuerwehr bei der Sicherung der Tiere zu unterstützen. Zwei junge Schwäne seien gerettet und in eine Auffangstation gebracht worden, wo sie nun aufgepäppelt werden sollen. Auch ihre Verfassung sei schlecht.
„Im Moment ist nicht sicher, was mit dem Rotter See nicht stimmt – aber irgendetwas ist dort definitiv im Argen“, schreibt das Team für Tiere Köln bei Facebook und Instagram. „Die Ursache für den schlechten Zustand der Tiere und die zahlreichen Todesfälle ist derzeit noch unklar.“ Bis die Hintergründe ermittelt sind, sollten Ausflügler am Rotter See besonders aufpassen und Abstand zu geschwächten oder toten Tieren halten. „Meldet auffällige Tiere den zuständigen Stellen und fasst tote Wasservögel bitte nicht selbst an“, fügen die Tierschützer hinzu.











