200 Beschäftigte betroffen
Großes Krankenhaus in Bayern steht vor dem Aus
17.02.2026 – 16:42 UhrLesedauer: 1 Min.
Das Kliniksterben in Bayern geht weiter. In Würzburg droht die Schließung der Rotkreuzklinik. Mehr als 200 Beschäftigte fürchten um ihren Job.
Die Rotkreuzklinik in Würzburg steht vor gravierenden Umstrukturierungen. Es zeichne sich ab, dass „die Klinik in der bisherigen Struktur nicht weiterentwickelt werden kann“, teilte die Trägergesellschaft mit. Mehr als 200 Beschäftigte müssen um ihren Job bangen.
Für die Rotkreuzklinik im fränkischen Würzburg läuft bereits ein Schutzschirmverfahren. Nun erfolgt fristgerecht die Insolvenz. Wie die Zeitung „Main Post“ berichtete, steht die Rotkreuzklinik nun kurz vor der Schließung. Demnach soll die Klinik zum 1. April 2026 dicht gehen. Viele Beschäftigte sollen an anderen Standorten übernommen werden.
In einem Brandbrief wiesen Bayerns Kommunen im Vorjahr auf die Krise hin. Markus Pannermayr, Chef des Bayerischen Städtetags, erklärte damals: „Die kommunalen Krankenhäuser sind in einer existenziellen Krise.“ Die Kosten seien über die Jahre explosionsartig gestiegen. „Die Existenz vieler Krankenhäuser ist akut bedroht, weil die Defizite nicht mehr ausgeglichen werden können“, so der OB von Straubing.
So mussten allein die kreisfreien Städte in Bayern seit 2019 eine hohe Summe von einer knappen Milliarde Euro aufbringen, um das Eigenkapital ihrer Kliniken zu stärken. „Die Finanzlage der Krankenhäuser hat sich über die Jahre weiter ungebremst verschlechtert“, sagt der CSU-Politiker. Die Unterfinanzierung sei dramatisch.










