Nach 0:6 in Leipzig

Bundesliga-Profi äußert sich nach Trainer-Kritik

12.10.2026 – 12:31 UhrLesedauer: 2 Min.

Robin Koch: In Leipzig erwischte er einen schwarzen Tag. (Quelle: IMAGO/Michael Taeger)

Eintracht Frankfurts Kapitän Robin Koch wurde beim Debakel gegen RB Leipzig zur Halbzeit ausgewechselt und von Trainer Adi Hütter öffentlich kritisiert. Nun hat der Innenverteidiger reagiert.

Robin Koch hat sich nach dem 0:6 von Eintracht Frankfurt bei RB Leipzig öffentlich zu Wort gemeldet. Der Kapitän der Frankfurter war in der Partie zur Halbzeit ausgewechselt worden und hatte sich anschließend scharfer Kritik von Trainer Adi Hütter ausgesetzt gesehen. Im Gespräch mit dem „kicker“ betonte Koch, er wolle Verantwortung übernehmen und die Niederlage gemeinsam mit dem Team aufarbeiten.

Hütter hatte nach der Partie kein gutes Haar an seiner Abwehr gelassen und die Leistung als „nicht bundesligatauglich“ bezeichnet. Besonders Koch stand als Innenverteidiger und Führungsspieler im Fokus seiner Kritik. Er habe ihn „erlöst“, sagte der Österreicher: „Von einem Führungsspieler und Kapitän erwarte ich einfach etwas anderes. Wenn du 16 Tore bekommst und Leader in der Abwehr bist, dann setze ich irgendwann auch mal ein Zeichen. Das hat mir überhaupt nicht gefallen. Ich erwarte mehr von Robin.“

Koch nahm die Kritik seines Trainers an und kündigte an, sich ihr zu stellen. „Mir ist klar, dass die kommenden Tage nicht einfach werden. Weglaufen oder den Kopf in den Sand stecken ist für mich aber keine Option“, sagte der 30-Jährige. Als Kapitän sehe er es als seine Pflicht, „diese Niederlage gemeinsam mit dem Team aufzuarbeiten, wegzustecken und unsere Mannschaft wieder aufzurichten“. Er werde sich „dieser Aufgabe und den Herausforderungen der kommenden Wochen mit voller Überzeugung und allem, was ich habe, stellen.“

Seine Auswechslung in Leipzig wolle Koch schnell hinter sich lassen. Es gehöre dazu, „Entscheidungen zu respektieren und zu akzeptieren, selbst wenn sie mich persönlich treffen oder ich sie mir anders gewünscht hätte“. Nun wolle er seine „ganze Kraft hineinlegen, damit sich auch dieser Moment wieder ins Positive wendet“. Die Frankfurter Abwehr hatte in den ersten fünf Bundesligaspielen der laufenden Saison bereits 16 Gegentore kassiert.

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