„Eine der größten Ringlegenden aller Zeiten“
Früherer Box-Weltmeister stirbt mit 69 Jahren
12.10.2026 – 10:22 UhrLesedauer: 2 Min.
Drei WM-Titel konnte sich Wilfredo Gómez im Laufe seiner Profikarriere sichern. Jetzt ist der Boxer mit dem Spitznamen „Bazooka“ gestorben.
Die Boxwelt trauert um Wilfredo Gómez. Der Puerto Ricaner ist am Samstag verstorben, wie sein Sohn Wilfredo Gómez Jr. bestätigte. Er wurde 69 Jahre alt.
Paco Valcarcel, ehemaliger Präsident des Boxverbands WBO, zeigte sich am Sonntag tief betroffen. „Vor ein paar Stunden starb derjenige, dem ich es verdanke, dass ich der großen Familie des internationalen Boxens beigetreten bin“, schrieb er auf X. „Ruhe in Frieden, mein ewiger Champion Wilfredo ‚Bazooka‘ Gómez.“
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Der World Boxing Council (WBC) und sein Präsident Mauricio Sulaimán Saldívar sprachen in einer Mitteilung derweil von einem „unersetzlichen Verlust“. Gómez sei „allgemein als eine der größten Ringlegenden aller Zeiten und als gnadenloser Kämpfer anerkannt“ gewesen. Er hinterlasse „sowohl innerhalb als auch außerhalb des Rings ein unauslöschliches Vermächtnis“.
K.o.-Siegquote fast wie bei Mike Tyson
Der 1,66 Meter große Gómez wurde 1956 in Puerto Ricos Hauptstadt San Juan geboren. Von Mai 1977 bis April 1983 hielt er den Weltmeistertitel im Superbantamgewicht des WBC. Danach war er von März 1984 bis Dezember 1984 WBC-Weltmeister im Federgewicht. Von Mai 1985 bis Mai 1986 hielt er in derselben Gewichtsklasse den WM-Titel der World Boxing Association (WBA).
In seiner Profikarriere bestritt Gómez insgesamt 48 Kämpfe, ging 44-mal als Sieger hervor. 42-mal konnte er durch einen Knock-out gewinnen. Das entspricht einer K.o.-Siegquote von 87,5 Prozent. Zum Vergleich: Der weltbekannte Ex-Schwergewichtsboxer Mike Tyson hat eine K.o.-Siegesquote von 88 Prozent.
