Nach Insolvenz bei Feneberg
Rewe baut Filialnetz weiter aus
Aktualisiert am 08.07.2026 – 15:37 UhrLesedauer: 2 Min.
Rewe setzt auf Expansion und steigt bei Feneberg ein. Das Unternehmen kooperiert bereits mit regionalen Nahversorgern.
Rewe übernimmt einen Teil der Standorte der insolventen Supermarktkette Feneberg. Geplant sei der künftig unabhängige Betrieb jeweils eines „wesentlichen Teils“ der insgesamt 72 Standorte durch die Investorengruppe LEH-Allgäu GmbH und durch Rewe, heißt es in einer Mitteilung.
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Feneberg befinde sich seit dem 1. April 2026 in einem Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung. Mit der Investorenvereinbarung sei ein wichtiger Schritt gelungen, um Standorte, Arbeitsplätze und die Nahversorgung in der Region langfristig zu sichern, heißt es weiter. Ein Insolvenzplan soll die Vereinbarung umsetzen, die Gläubiger der Feneberg Lebensmittel GmbH müssen ihm allerdings noch zustimmen.
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Ziel sei es, das Traditionsunternehmen zu erhalten sowie Nahversorgung und Arbeitsplätze im Allgäu und in Süddeutschland zu stärken. Die Vereinbarung soll zudem die Grundlage für die weitere Entwicklung der Standorte schaffen.
Bis zu einer Entscheidung der zuständigen Behörden bleibt die Vereinbarung unter Vorbehalt.
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Kooperation mit Enso & Co.
Rewe setzt verstärkt auf die Kooperation mit lokalen Versorgern. In der Pfalz kooperiert das Unternehmen mit der Warenhauskette Wasgau, die ebenfalls eng mit lokalen Produzenten zusammenarbeitet, etwa den renommierten Winzerbetrieben in der Region. Zudem übernimmt Rewe die Logistik von „Tante Enso“, dem Smart-Store-Konzept des Bremer Einzelhandelsunternehmens Enso für ländliche Regionen. Enso hatte zuletzt weite Teile des Filialnetzes des Unternehmens Tegut in Hessen übernommen.
Tegut wurde 1947 in Fulda gegründet. Anfang 2013 übernahm Migros die Kette, die in sechs Bundesländern vertreten ist. Die meisten Märkte befinden sich in Hessen. Laut Migros gibt es etwa 340 Tegut-Filialen, inklusive der 40 Teo-Minimärkte. Knapp 7.500 Menschen sind bei Tegut beschäftigt.








