Close Menu
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Gerade angesagt

BIM-Geschäftsführerin Birgit Möhring mit 63 Jahren gestorben

August 17, 2026

Nach Streit in der Partei

August 17, 2026

Ist der deutsche Grand-Slam-Sieger Favorit?

August 17, 2026

Andre Agassi postet Video mit Steffi Graf

August 17, 2026

Feucht oder nass? Warum der Unterschied für Autofahrer teuer werden kann

August 17, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest
Deutsch Sprechen
Abonniere jetzt
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Deutsch Sprechen
Home » Renate Künast findet Namen ihres Vaters
Politik

Renate Künast findet Namen ihres Vaters

MitarbeiterBy MitarbeiterMai 25, 2026
Share Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Renate Künast findet Namen ihres Vaters

Ehemalige Bundesministerin

Künast findet Namen ihres Vaters in NSDAP-Akten

25.05.2026 – 19:26 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Renate Künast: Die Grünen-Politikerin hat die Vergangenheit ihrer Familie nachrecherchiert. (Quelle: IMAGO/Christoph Hardt/imago)

Jetzt neu bei t-online:

Schriftgröße anpassen!

Renate Künast hat erst jetzt Gewissheit über die NSDAP-Mitgliedschaft ihres Vaters bekommen. Der Fund treibt die frühere Grünen-Politikerin um.

Die frühere Bundesministerin Renate Künast hat in digital aufbereiteten NSDAP-Mitgliederakten den Namen ihres Vaters entdeckt. „Er ist am 1. Mai 1933 in der Partei aufgenommen worden, also wenige Wochen nach der Machtübernahme“, sagte die Grünen-Politikerin dem „Spiegel“. Die Recherche habe sie emotional bewegt.

„Es war kein Schock, aber es hat mich schon getroffen und beschäftigt mich seitdem“, sagte Künast. „Wenn aus einer unbeantworteten Frage Gewissheit wird, geht das Nachdenken wieder los.“ Die heute 70-Jährige erklärte, sie habe schon länger vermutet, dass jemand aus ihrer Familie Mitglied der NSDAP gewesen sein könnte.

  • Nationalsozialismus: Ex-Diplomat mit klaren Worten
  • Florian Illies: „Die Demütigungen nahmen für Thomas Mann kein Ende“

Künast berichtete, sie habe nach dem Namen ihres Vaters Willy Künast gesucht und sofort einen Treffer gefunden. Später habe sie auch den älteren Bruder ihres Vaters entdeckt, der 1937 in die Partei eingetreten sei.

Die ehemalige Bundestagsabgeordnete sagte, in ihrer Familie sei nicht über die Zeit des Nationalsozialismus gesprochen worden. „Nach dem Krieg war es auch bei uns wie in vielen Familien: Das war ein Schweigekartell“, sagte sie dem „Spiegel“. Oft habe sie gehört, man habe nichts gewusst oder ohnehin nichts ändern können.

Künast recherchiert über ihren Vater

Künast sagte, sie habe dieses Schweigen schon als Jugendliche beschäftigt. „Ich wollte und will damit anders umgehen. Das hat mich geprägt, mich einzumischen.“ Deshalb habe sie auch kein Problem damit, öffentlich über die NSDAP-Mitgliedschaft ihres Vaters zu sprechen. „Wissen, was war, ist Voraussetzung für Aufarbeitung, sonst kommt nur Verstellung dabei raus.“

Ihr Vater sei auf einem Bauernhof in Thüringen aufgewachsen und ein autoritärer Mensch gewesen, sagte Künast weiter. Er habe zunächst eine Kfz-Lehre gemacht, sei später zur Reichswehr gegangen und Fahrer des Generals Georg-Hans Reinhardt geworden. In der Familie habe es Fotos gegeben, die ihr Vater beim Einmarsch der Wehrmacht ins Sudetenland 1938 aufgenommen habe. Darauf seien jubelnde Menschen und Häuser mit Hakenkreuzfahnen zu sehen gewesen.

Die Grünen-Politikerin konnte ihren Vater nicht mehr mit ihrem Wissen konfrontieren, er starb bereits Anfang 1995. „Was wäre gewesen, wenn ich zu Lebzeiten meines Vaters noch von seiner Mitgliedschaft erfahren hätte?“, so Künast weiter.

Auch andere Politiker finden Verwandte

Mitte März hatte das US-Nationalarchiv begonnen, historische NSDAP-Mitgliederakten digital zugänglich zu machen. Der „Spiegel“ und die „Zeit“ bereiteten die Unterlagen auf und veröffentlichten eine Suchfunktion für Millionen Karteikarten.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Ähnliche Neuigkeiten

Politik

Nach Streit in der Partei

August 17, 2026
Politik

BSW-Sonderparteitag zum Kurs in Thüringen

August 17, 2026
Politik

Polizei stoppt AfD-Politiker Arno Bausemer – betrunken am Steuer?

August 17, 2026
Politik

Vor Landtagswahl in MV: Grünen-Fraktionschefin tritt zurück

August 17, 2026
Politik

Höcke stellt sich hinter angeklagte AfD-Mitglieder

August 17, 2026
Politik

Nato bei Angriff von Russland im Baltikum: Drei-Stufen-Plan

August 17, 2026

Abonnieren Sie Neuigkeiten

Erhalten Sie die neuesten Nachrichten und Updates aus Deutschland direkt in Ihren Posteingang.

Redakteurfavoriten

Nach Streit in der Partei

August 17, 2026

Ist der deutsche Grand-Slam-Sieger Favorit?

August 17, 2026

Andre Agassi postet Video mit Steffi Graf

August 17, 2026

Feucht oder nass? Warum der Unterschied für Autofahrer teuer werden kann

August 17, 2026

Basketballstar Dennis Schröder: Gebürtiger Braunschweiger über Klub-Wechsel

August 17, 2026
Neueste Beiträge

BSW-Sonderparteitag zum Kurs in Thüringen

August 17, 2026

80 Stunden ohne Schlaf – drei Läufer kämpfen um den Sieg

August 17, 2026

Chrissy Metz wehrt sich gegen Online-Kritik

August 17, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Deutsch Sprechen. All Rights Reserved.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Geschäftsbedingungen
  • Kontakt

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.