Zur Zeit der spanischen Eroberung im 15. Jahrhundert lebten nach Schätzungen etwa 20.000 bis 30.000 Menschen allein auf Teneriffa. Viele fügten sich den spanischen Verträgen. Eine langsame Vermischung begann, bis das Volk der Guanchen assimiliert war.
Wer heute auf den Kanarischen Inseln auf Erkundungstour geht, trifft auf beeindruckende Zeugnisse der Ureinwohner. Dazu gehören:
Teneriffa
Museum für Natur und Archäologie (MUNA) in Santa Cruz de Tenerife: Dieses Museum beherbergt die weltweit größte Sammlung von Guanchen-Mumien und bietet Einblicke in die Geschichte und Kultur der Insel, ihre Botanik und Vulkanologie.
Museo Guanche in Icod de los Vinos: Ein ethnografisches Museum, das die Kultur der Guanchen und die Geschichte der ersten Siedler der Insel beleuchtet.
Guanchen-Höhlen und heilige Stätten: Auf der Insel gibt es mehrere Guanchen-Höhlen, zum Beispiel in der Nähe von Icod de los Vinos, sowie heilige Berge wie den Teide, die für die Guanchen eine wichtige spirituelle Bedeutung hatten.
Gran Canaria
Mundo Aborigen (Themenpark): In der Fataga-Schlucht gelegen, zeigt dieser Park mit lebensgroßen Figuren und nachgestellten Szenen das Leben der Ureinwohner.
Höhlensiedlung Risco Caído (Unesco-Weltkulturerbe): Die archäologische Fundstätte diente den Ureinwohnern als Ort für spirituelle Rituale und als astronomischer Kalender.
La Palma
Petroglyphen von La Zarza und La Zarzita: Interessierte entdecken hier Felszeichnungen und steinzeitliche Werkzeuge, die Einblicke in die Kultur und Lebensweise der Ureinwohner der Insel geben.
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Archäologisches Museum in Los Llanos: Ein weiteres wichtiges Museum, das dem Erbe der Guanchen gewidmet ist.
Allgemein
Wohnhöhlen und Steinwerkzeuge: Auf allen Inseln gibt es Hinweise auf die Lebensweise der Guanchen in Berghöhlen und einfachen Steinhütten. Zahlreiche Fundorte und Reste ihrer Kultur sind bis heute erhalten.
