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Dieser Kriegsfilm hält die Spannung bis zur letzten Minute


22.07.2026 – 14:37 UhrLesedauer: 3 Min.

„1917“: Der Kriegsfilm von Sam Mendes wurde für zehn Oscars nominiert. (Quelle: imago images / Cinema Publishers Collection)

Spannung auf die Leinwand zu bringen, ist für Regisseure eine Herausforderung. Regisseur Sam Mendes meistert sie in seinem Kriegsfilm „1917“ mit einem außergewöhnlichem Trick.

Im Jahr 2019 erschien „1917“ in den deutschen Kinos. Obwohl es Kriegsfilme an der Kinokasse oft schwer haben, wurde Mendes‘ Werk vom Publikum und der Kritik heiß erwartet und gefeiert. Grund ist, dass der knapp zwei Stunden lange Film scheinbar fast durchgehend gefilmt wurde.

Darum geht es in „1917“

Europa befindet sich mitten im Ersten Weltkrieg. Die Fronten sind verhärtet und in Nordfrankreich stehen sich britische und deutsche Einheiten in Feuergefechten gegenüber. In den Schützengräben haben sich die Soldaten verschanzt und verteidigen erbittert ihre Position.

In dieser Kriegsphase erhalten Schofield (George MacKay) und Blake (Dean-Charles Chapman) von ihrem Vorgesetzten einen wichtigen Auftrag: Sie sollen einem britischen Bataillon eine wichtige Nachricht übermitteln, um es vor einem deutschen Hinterhalt zu warnen. Auch Blakes Bruder gehört zu dem Bataillon. Den beiden Soldaten bleibt nur wenig Zeit, um sich durch das gefährliche Niemandsland zu schlagen.

So sehenswert ist „1917“

Regisseur Sam Mendes, bekannt durch „American Beauty“ und „Skyfall“, liefert mit 1917 ein weiteres Meisterwerk ab. Auf der Bewertungsplattform „Rotten Tomatoes“ erhält der Kriegsfilm sowohl von der internationalen Presse als auch vom Publikum 88 Prozent an positiven Bewertungen. Die Filmdatenbank „IMDb“ verteilt 8,2, von zehn möglichen Sternen. Damit landet der Kriegsfilm auf Rang 134 der bestbewerteten Filme.

Der Film läuft am Freitag, 24. Juli 2026, um 20.15 Uhr bei RTLzwei. Wer die Ausstrahlung verpasst, kann ihn alternativ bei Magenta TV kostenfrei im Abo streamen.

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Preisregen für die Crew

Insgesamt sammelte „1917“ bei diversen Festivals 202 Nominierungen ein, unter anderem bei der Oscar-Verleihung, den BAFTA Awards und den Golden Globes. Von den über 200 Nominierungen erhielt der Kriegsfilm letztlich 137 Preise.

Besonders hervorzuheben sind die drei Trophäen, die die Crew bei der Oscar-Verleihung entgegennehmen durfte. In den Kategorien Beste Kamera, Bester Ton und Beste visuellen Effekte überzeugte die Produktion die Jury und setzte sich gegen die Konkurrenz durch.

Atemlos ohne Schnitt

Die Ruhelosigkeit der Hauptfiguren und die Dringlichkeit der Mission entwickeln sich dank eines technischen Tricks besonders stark: „1917“ kommt über seine Laufzeit beinahe ohne sichtbare Schnitte aus. Dadurch entsteht der Eindruck, der gesamte Film wäre in einem Take gedreht worden. Bei einer Produktion dieses Ausmaßes wäre das ein unmögliches Vorhaben.

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