Kündigung

Bericht: Porsche trennt sich von Sami Khedira


10.08.2026 – 01:26 UhrLesedauer: 2 Min.

Bei der WM 2026 trat Sami Khedira noch als TV-Experte in Erscheinung. (Quelle: Bei der WM 2026 trat Sami Khedira noch als TV-Experte in Erscheinung./imago)

Keine Porsches mehr frei Haus für Sami Khedira. Das berichtet zumindest die „BILD“-Zeitung. Demnach hat sich der Autobauer vom Ex-Profi getrennt.

Sami Khedira hatte auch nach dem Ende seiner aktiven Fußballerkarriere keine Probleme, einen Job zu bekommen. Er arbeitete unter anderem als TV-Experte für den Streamingsender DAZN, auch trat er als Markenbotschafter für einen Büromöbelhersteller in Erscheinung und er engagierte sich für das Förderprogramm „Turbo für Talente“ des Sportwagenherstellers Porsche.

Doch damit soll es laut „BILD“-Zeitung nun vorbei sein. Wie das Blatt erfuhr, hat der Produzent von Luxuswagen die Zusammenarbeit mit dem Weltmeister von 2014 gekündigt. Demnach soll es ein letztes Gespräch zwischen dem Unternehmen und dem Ex-Profi bereits im Frühjahr gegeben habeb. Die Trennung steht laut „BILD“ also schon seit Wochen fest.

„Porsche und Sami Khedira haben sich in gegenseitigem Einvernehmen darauf verständigt, die erfolgreiche Zusammenarbeit nach Ablauf der aktuellen Vertragslaufzeit nicht fortzusetzen“, teilte ein Porsche-Sprecher auf „BILD“-Anfrage mit.

Jürgen Klopp (r.) beim Plausch mit 2014er-Weltmeister Sami Khedira. (Quelle: Federico Gambarini/dpa/dpa-bilder)

„BILD“: Zwei Porsche SUV als Dienstwagen

Als Grund für den Schritt wird das Sparprogramm angegeben, dass der Autohersteller derzeit fährt. Porsche befindet sich auf Konsolidierungskurs nachddem unter anderem eine milliardenschwere Abschreibung im Rahmen der Beteiligung der Porsche SE am Volkswagen-Konzern angefallen waren. Unter dem Strich machte die Beteiligungsgesellschaft einen Verlust von 2,2 Milliarden. Im Jahr zuvor gab es noch einen Gewinn von 300 Millionen Euro.

Sowohl Europas größter Autobauer Volkswagen als auch der Sportwagenbauer Porsche kämpfen mit schwierigen Marktbedingungen und dem Umbruch in der Automobilindustrie. Die Wertberichtigungen auf die Volkswagen-Anteile betrugen im ersten Halbjahr 3 Milliarden Euro und auf Porsche 200 Millionen Euro.

Als Markenbotschafter soll Khedira nach „BILD“-Informationen rund 200.000 Euro pro Jahr sowie zwei Porsche SUV als Dienstwagen bekommen haben. Die Autos wird er am Jahresende wohl zurückgeben müssen. Gegenüber der Boulevardzeitung äußerte sich Khedira nicht zum Ende seiner Kooperation mit Porsche.

Sami Khedira (l.) und Trainer José Mourinho während ihrer gemeinsamen zeit bei Real madrid (Archivbild). (Quelle: Katia Christodoulou)

Khedira will „nächsten Schritt“ gehen

Doch es dürfte den 39-Jährigen nicht allzu sehr schmerzen, schließlich hat er mit seinem Job bei Real Madrid ohnehin alle Hände voll zu tun. An der Seite von Startrainer José Mourinho soll Khedira dafür sorgen, dass der spanische Vorzeigeklub national und international wieder an die Spitze zurückkehrt.

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