Bei Ausgang verschwunden

Tauber Gewalttäter flüchtet aus Forensik – Polizei warnt


23.04.2026 – 19:14 UhrLesedauer: 1 Min.

Der gesuchte Alexander G.: Die Kölner Polizei sucht nach dem 44-Jährigen. (Quelle: Polizei Köln)

Ein Patient aus einer Kölner Forensik flüchtet bei einem Ausgang in der Innenstadt. Die Polizei sucht ihn – und hat eine dringenden Appell an die Öffentlichkeit.

Die Kölner Polizei fahndet nach einem 44-jährigen Forensikpatienten. Der Mann, der ukrainische Staatsbürger Alexander G., habe sich seit 2023 im offenen Maßregelvollzug der
forensischen Station der LVR-Klinik Köln-Porz befunden. Dort sei er wegen Gewaltverbrechen untergebracht gewesen, heißt es.

Am Mittwoch, 22. April, sei G. bei einem begleiteten Ausgang gegen 14.20 Uhr aus einem Pfarrhaus in der Georgstraße in der Innenstadt geflohen. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Alexander G. ist 1,77 Meter groß und 50 Kilogramm schwer. Laut Polizei trägt er einen Vollbart, den er zu einem Zopf gebunden habe. Bei seiner Flucht sei G. mit einer grünen Jacke bekleidet gewesen. Der 44-jährige kenne sich in Köln nicht aus, sei taub und könne sich nur über ukrainische Gebärdensprache verständigen.

Die Polizei bittet Menschen, die G. sehen, ausdrücklich darum, den Gesuchten nicht anzusprechen oder auf sonstige Weise an ihn heranzutreten. Stattdessen sollten Zeugen umgehend die Polizei über den Notruf 110 informieren, wenn sie den Gesuchten sehen.

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