Eingegraben im Wald

Geschäftsmann verschleppt – Ermittler machen traurigen Fund


Aktualisiert am 26.05.2026 – 18:31 UhrLesedauer: 1 Min.

Vermisster Ismet K. aus Berlin: Seit dem 23. April gab es kein Lebenszeichen mehr von ihm. (Quelle: Polizei Berlin)

Ein Berliner Geschäftsmann wird in einen weißen Transporter gezerrt. Wochen später überschlagen sich die Ereignisse.

Nach der Entführung des Berliner Geschäftsmanns Ismet K. hat die Polizei einen Leichenfund und eine Festnahme vermeldet. In einem Waldstück bei Potsdam habe man eine männliche Leiche entdeckt, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilten. Ob es sich um den Vermissten handelt, sei Gegenstand der Ermittlungen.

Zudem hätten die Ermittler bereits am 11. Mai einen 40-Jährigen aus dem Berliner Bezirk Spandau festgenommen – „wegen des Verdachts eines Gewaltverbrechens“, wie es hieß. Er gilt als verdächtig, Ismet K. verschleppt zu haben. Gegen den Verdächtigen wurde Haftbefehl erlassen.

Leiche soll in Wald vergraben gewesen sein

Die Zeitung „B.Z.“ berichtete, der Leichnam sei vergraben gewesen. Bei dem Toten seien Personaldokumente und mehrere Hundert Euro Bargeld sichergestellt worden. Eine Auswertung der Handydaten des Vermissten habe die Ermittler zur Leiche geführt.

Ismet K., der laut „B.Z.“ 51 Jahre alt war und als Bauunternehmer arbeitete, war nach bisherigen Erkenntnissen am 23. April an einer Waldgabelung in Berlin-Waidmannslust von mehreren Männern in einen weißen Transporter gezerrt worden, der daraufhin davonfuhr. Seitdem war der Aufenthaltsort von K. unbekannt.

Die Polizei richtete nach der Tat eine Mordkommission ein und befragte die Öffentlichkeit zum Schicksal des Mannes. Dazu veröffentlichten die Beamten auch ein Foto des Gesuchten.

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