Stadtplanung

Nürnberg sperrt Betriebe aus dem Plärrer-Viertel aus

20.09.2026 – 18:37 UhrLesedauer: 1 Min.

Blick über die Dächer Nürnbergs in Richtung Plärrer (Archivbild): Es sollen keine weiteren Spielhallen und Wettbüros südlich des Plärrers genehmigt werden. (Quelle: IMAGO/Ardan Fuessmann/imago)

Rund um den Plärrer haben sich in den vergangenen Jahren immer mehr Spielhallen und Wettbüros angesiedelt. Der Stadtplanungsausschuss hat nun gehandelt.

Der Stadtplanungsausschuss Nürnberg hat am Freitag (17.9.) den geänderten Bebauungsplan „Plärrer Süd“ als Satzung beschlossen. Neue Spielhallen und Wettbüros sind damit im gesamten Plangebiet südlich des Plärrers künftig nicht mehr zulässig. Das geht aus einer Mitteilung der Stadt Nürnberg hervor.

Bereits bestehende und rechtmäßig genehmigte Betriebe genießen Bestandsschutz und dürfen im genehmigten Umfang weitergeführt werden. Bauliche Erweiterungen sind dagegen nicht mehr möglich. Andere städtebaulich verträgliche Vergnügungsstätten bleiben grundsätzlich zulässig.

Nürnbergs Bürgermeister für Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung, Nasser Ahmed (SPD), erläuterte die Entscheidung: „Gerade hier wollen wir die Vielfalt aus Wohnen, Einzelhandel, Gastronomie, Dienstleistungen und sozialen Einrichtungen stärken. Deshalb geht es nicht um ein pauschales Verbot von Vergnügungsstätten, sondern um klare städtebauliche Steuerung: Bestehende Betriebe haben Bestandsschutz, weitere Spielhallen und Wettbüros sollen nicht hinzukommen.“

Das Gebiet südlich des Plärrers ist durch eine Mischung aus Einzelhandel, Dienstleistungen, sozialen Einrichtungen und Wohnnutzungen geprägt. Im Bereich der Gostenhofer Hauptstraße wird zudem ein bislang als Kerngebiet ausgewiesener Teilbereich künftig als Mischgebiet festgesetzt.

Share.
Exit mobile version