PETA
Tierschutzorganisation äußert Bedenken zu Rittershow in Köln
29.04.2026 – 18:21 UhrLesedauer: 1 Min.
Am Fühlinger See lockt das Mittelalterfestival „Spectaculum“ mit Markt, Musik und Lagerleben. Doch ein Ritterturnier mit Feuer führt vorab zu heftiger Kritik.
Vom 1. bis 3. Mai findet am Fühlinger See in Köln das Mittelalterfestival „Spectaculum“ statt. Gaukler, Handwerker, Schankwirte und Ritter werden dann auf dem Festivalgelände ihre Zelte aufschlagen und den Besuchern das frühere Lager- und Sippenleben hautnah zeigen. Neben einem Mittelaltermarkt und mittelalterlicher Musik soll auch ein Ritterturnier mit echten Pferden veranstaltet werden, was Tierschützer jedoch äußerst kritisch sehen.
Auf Instagram teilt der „Spectaculum Markt“ ein Video des Turniers. Zu sehen sind Ritter, die auf ihren Pferden gegeneinander in den Wettkampf treten und mit Lanzen und Schwertern kämpfen. Außerdem wird gezeigt, wie Pferde durch ein Feuer reiten. Ein Punkt, der bei der Tierschutzorganisation PETA besondere Kritik hervorruft. Feuereffekte und Stunts seien für die Tiere mit Risiken verbunden.
Peter Höffken, Fachreferent bei PETA, erklärt: „Pferde zu zwingen, durch oder nahe am Feuer zu laufen, ist Tierquälerei. Freiwillig würden sie dies nie tun. Die schwere Ausrüstung der Reiter sowie der Lärm bedeuten zusätzlichen Stress für die sensiblen Fluchttiere“.
Laut PETA werden die Pferde bei Ritter- und Feuershows häufig gewaltvollen Dressurmethoden sowie erheblichem Stress ausgesetzt und zu unnatürlichen Verhaltensweisen gezwungen
Die Organisation fordert die Veranstalter auf, das Mittelalter-Events ohne die Beteiligung von Tieren durchzuführen. Eine Anfrage der Kölner Lokalredaktion von t-online bei den Veranstaltern des Mittelalterfestivals „Spectaculum“ blieb bisher unbeantwortet.










