„Fragt nicht, wie es mir mit dieser Situation geht“

Therapie ohne Erfolg: Rückschlag für krebskranke Patrice Aminati


30.06.2026 – 17:30 UhrLesedauer: 2 Min.

Patrice Aminati: Sie machte ihre Krebserkrankung zum öffentlichen Thema. (Quelle: IMAGO/Matthias Gränzdörfer)

Patrice Aminati kämpft gegen Krebs. Jetzt meldete sich die Moderatorin mit einem besorgniserregenden Gesundheitsupdate.

2023 bekam Patrice Aminati ihre Krebsdiagnose. Inzwischen gilt die Krankheit als nicht heilbar. Dennoch kämpft die 31-Jährige weiter, um den Krebs einzudämmen und lässt ihre Instagram-Follower daran teilhaben. Jetzt meldete sie sich wieder aus der Uniklinik.

In ihrer Instagram-Story schrieb sie: „Ich hatte es ja schon angedeutet, dass es jetzt eine neue Bestrahlungsserie geben wird. Leider schlägt die Therapie bei manchen Metastasen nicht an. Das wurde beim letzten MRT zweifelsfrei festgestellt. Deshalb ist eine zusätzliche Therapie notwendig – in dem Fall Bestrahlung.“

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Das Ganze macht ihr schwer zu schaffen. „Fragt nicht, wie es mir mit dieser Situation geht“, so Aminati. Nach drei Jahren und drei Monaten Krebskampf sei sie müde und ausgebrannt. „Da hilft die beste Unterstützung nichts. Dieser Rucksack, der schwerer und schwerer wird, den muss man alleine tragen“, schrieb sie weiter.

„Kraft ist endlich“

Vor jeder Therapie werde überlegt, ob der Schritt wirklich Sinn mache oder nur eine zusätzliche Belastung für den Körper sei. „Denn Kraft ist endlich“, merkte Aminati an. In Phasen, in denen sie hadert, denke sie an eine Mitpatientin. Diese habe gesagt: „Solange die Ärzte noch therapieren, haben sie Hoffnung.“ Das motiviere Aminati. „Und so lange halte ich mich an allem Schönen, an jeder lieben Nachricht, jeder aufmerksamen Geste fest.“

Die Hitze in den vergangenen Tagen habe ihr zusätzlich stark zugesetzt. „Für chronisch Erkrankte war das natürlich doppelt anstrengend. Das fängt an bei der Kühlung der Medikamente bis hin, dass Nebenwirkungen doppelt und dreifach zuschlagen“, erklärte Patrice Aminati.

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