Ausbruch auf Kreuzfahrtschiff
Hantavirus: Berliner Passagier darf doch direkt nach Hause
11.05.2026 – 16:15 UhrLesedauer: 1 Min.
Statt in die Charité kommt ein Passagier aus dem Großraum Berlin in häusliche Isolation. Die nötige Diagnostik hatte Frankfurt bereits abgeschlossen.
Ein Passagier aus dem Großraum Berlin, der nach einem Hantavirus-Ausbruch auf einem Schiff als Kontaktperson gilt, kommt nicht in die Charité – obwohl das ursprünglich geplant war. Die Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit ordnete häusliche Isolation an, weil die nötige Diagnostik bereits abgeschlossen ist.
Ursprünglich war eine 24-stündige Aufnahme in der Charité vorgesehen. Es war zuvor unklar, in welchem Umfang die Kontaktperson auf dem Weg nach Berlin medizinisch untersucht werden würde, so die Senatsverwaltung.
Passagier sei „den Umständen entsprechend wohlauf“
Seit der Ankunft am Sonntag im niederländischen Eindhoven sei die erforderliche Diagnostik erfolgt – zuletzt durch eine medizinische Einschätzung im Uniklinikum Frankfurt. „Es besteht daher nicht mehr die Notwendigkeit zur stationären Aufnahme und Diagnostik in der Charité“, hieß es von der Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit.
Die Person sei weiterhin symptomfrei und „den Umständen entsprechend wohlauf“, teilte die Senatsverwaltung mit. Sie werde aktuell nach Berlin transportiert.
Vier Menschen wurden im Uniklinikum Frankfurt behandelt
Das zuständige Gesundheitsamt soll die Quarantäne engmaschig überwachen. Sollten Symptome auftreten, ist eine Untersuchung in der Charité vereinbart, so die Senatsverwaltung.
Der Berliner Fall ist Teil eines bundesweiten Vorgangs: Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums sollten im Tagesverlauf vier Personen aus dem Uniklinikum Frankfurt in ihre jeweiligen Bundesländer reisen.










