Nach Lungenentzündung und künstlichem Koma
Ralph Siegel wird aus dem Krankenhaus entlassen
13.08.2026 – 07:30 UhrLesedauer: 2 Min.
Fast drei Wochen lag der Musikproduzent im künstlichen Koma. Nun soll Ralph Siegel aus dem Krankenhaus entlassen werden.
Eine schwere Lungenentzündung, 18 Tage im künstlichen Koma: Ralph Siegel hat in den vergangenen Wochen einen langen Kampf durchgestanden. Inzwischen ist der 80-Jährige auf dem Weg der Besserung und froh, dass die Zeit in der Klinik bald vorüber ist.
Der Komponist soll das Krankenhaus voraussichtlich am Donnerstag oder Freitag verlassen können, wie die Münchner „Abendzeitung“ berichtet. Doch er leidet weiterhin unter starken Beschwerden. „Ich habe irrsinnige Schmerzen in der Hüfte und den Beinen“, sagte er der Zeitung in einem Telefonat. Siegels bereits bestehende Nervenerkrankung sei besonders problematisch: „Die Polyneuropathie hat sich durch das Koma noch einmal verstärkt. Ich könnte wegen der Schmerzen wirklich verrückt werden.“
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„Laura dachte an mehreren Tagen, dass ich sterben könnte“
Besonders dankbar ist er dem behandelnden Arzt. Über Michael Weis sagte Siegel: „Er steuert mich seit 20 Jahren. Ohne ihn wäre ich nicht mehr am Leben.“ Jenseits der medizinischen Versorgung sind auch sein Umfeld und seine Arbeit große Faktoren auf dem Weg der Genesung. „Der Gedanke an meine geliebte Laura, die Familie und meine Arbeit hält mich am Leben“, sagte Siegel und ergänzte: „Es ist unvorstellbar, was Laura während meiner Zeit im Koma durchmachen musste. Für Außenstehende ist es ja noch viel schlimmer als für einen selbst. Laura dachte an mehreren Tagen, dass ich sterben könnte.“
Vom Klinikaufenthalt hat der Produzent des ESC-Hits „Ein bisschen Frieden“ (1982) genug: „Ich will einfach nur schnellstmöglich raus und würde mich daheim schneller erholen können.“ Voraussichtlich steht aber erst einmal ein Reha-Aufenthalt an.



